eine Straßenplanung im Zwielicht
hier lesen Sie die never ending Story in der aktuellen Naturzeit:
2. Halbjahr 2020 Weiterlesen
eine Straßenplanung im Zwielicht
hier lesen Sie die never ending Story in der aktuellen Naturzeit:
2. Halbjahr 2020 Weiterlesen
Die Initiative für Fainess und Natur fordert eine andere Verkehrspolitik. Brauchen wir in der WestumGebung von Emsdetten eine neue Umgehungsstraße?
Pro: Es sollte eine neue Umgehungsstraße in Emsdetten geben, so die politische Meinung (von CDU/UWE/SPD und FDP).
Contra: „Der Baulastträger Kreis Steinfurt plant akribisch eine Natur – Umwelt – Mensch – Technik – Auto – verträglich Straße“, so die Auskunft der Behörde. Alle Belange sollen dabei fair abgewogen werden.
Aber welche Interessen haben die beste Lobby?
Klimaschutz? Lärmbelastung in der freien Landschaft? Naturverbrauch?
Und was sagen Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung?
Wir bleiben am Ball
Emsdetten im Febr. 2019
EMSDETTEN.
Jetzt ist es öffentlich: die Straßenbauverwaltung NRW will für den Ausbau des Emsdettener Stadtrings die alte Blutbuche an der Kreuzung Elberstr. / in der Lauge /Post /Pastors Garten fällen, dies für den Straßenausbau mit einem Kreisverkehr!!
Entspricht diese Straßenplanung dem Bürgerwillen?
Hierzu stellen sich einige Fragen:
Die prägende 100jährige Blutbuche an der Elberstr. soll fallen!
die Straßenbauverwaltung NRW will für den Ausbau des Emsdettener Stadtrings die alte Blutbuche an der Kreuzung Elberstr. / in der Lauge /Post /Pastors Garten fällen,
…dies allein für den Straßenausbau mit einem Kreisverkehr!!
Entspricht diese Straßenplanung dem Bürgerwillen?
Hierzu stellen sich einige Fragen:
In Emsdetten steht die Überbauung des Areals von Pastors Garten im Fokus der politischen Entscheidung
im Oktober liegt der Bebauungsplan Nr. 8 K „Rheiner Straße / Emsstraße“ -Pastors Garten zur die Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden aus
hierzu unsere Stellungnahme der Umweltverbände:
(…) wie bekannt, lehnen die Umweltverbände in Emsdetten BUND/NABU aus grundsätzlichen Erwägungen die geplante, vorgesehene Bebauung des Areals „Pastors Garten“ ab.
Daher werden wir auch keine Stellungnahmen zu Detailfragen abgeben und bitten dies insgesamt nicht als Zustimmung sondern durchweg als Ablehnung der aktuellen Planungen zu bewerten.
Wir bedauern es außerordentlich, dass die Stadt Emsdetten mit der Überplanung in der vorgesehen Weise ein wertvolles, naturbelassenes Areal im Stadtmittebereich allein den Interessen von Investoren opfert. U.E. könnte die Firma EDEKA ihre gewünschtes Raumnachfrage allein im Bereich der Leerstände an der Emsstraße decken. Ein Ausbau der Emsstr. mit einer straßenübergreifenden Überdachung durch ein Lichtdach wäre sicherlich ein städtebaulicher Hingucker oder alternativ die Ansiedlung des Marktes in der Elmer-Halle oder… oder..
Gleichzeitig vermissen wir für Emsdetten ein zukunftsweisendes Projekt, das die Wohn- und Lebensqualität sichert und den Wirtschaftsstandort in Zeiten des digitalen Wandels über das Jahr 2020 attraktiv machen könnte. Solch umweltfreundliche, zukunftsweisende Projekte könnten auf dem Areal von Pastors Garten unter Schonung und Aufwertung des dortigen Baumbestandes verwirklichen werden. Dies wären beispielsweise kleine Baukörper die als Co-Working-Fabriken oder Event-Häuser zu nutzen wären und die damit gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt im Kreis Steinfurt mit einer zukunftsweisende Aufwertung ihrer Stadtmitte hätte ergeben können.
Freie Naturareale in der Stadtmitte sind zu erhalten oder zu verbessern, statt diese zu vernichten, nur so wäre die Idee des Strategischen Schwerpunktes der Stadt Emsdetten „Nachhaltiges Handeln zum Schutz von Natur und Umwelt“ glaubhaft zu vermitteln.
Noch ist es nicht zu spät, die gesamte Planung neu zu denken.
15. Oktober 2017
Was ist uns die Friedhofsruhe wert?
Was ist ein Baum wert, der zwischen Straße und Friedhof steht?
Für den Erhalt der Bäume am Grevener Damm: Weiterlesen
Emsdetten hat in Stadtmitte ein Naturjuwel, dass durch hochgesteckte Investitionsprojekte nicht zerstört werden darf. Die Eigentümerin dieses einmaligen Grundstücks, die Kirchengemeinde ist aufgefordert, alles für den Fortbestand dieses natürlichen Parks zu unternehmen.
Unsere Stellungnahme zur Baumfällaktion:
Die Umweltverbände wurden von der Stadt zu Beginn der Baumfällarbeiten über die Sachlage umfassend informiert, nachdem wir der Stadtverwaltung mit Schreiben vom 08. Januar unseren Standpunk dargelegt hatten.
Eine Verkehrssicherungsverpflichtung der Stadt ist wichtig. Was wir aber hierbei außerordentlich bedauern ist, dass die Baumfällaktion dann doch sofort und so radikal durchgeführt wurde.
Aus ökologischer Sicht beinhaltet ein gesunder Wald immer auch einen Anteil von alten und älteren Bäumen mit entsprechenden Totholzanteilen. Diese Anteile sind für die Regenerationsfähigkeit eines Waldes, für Fauna und Flora überlebenswichtig, denn neben dem Humusgrundstock bilden sie u.a. auch Lebensräume für Insekten, Vögel und viele sonstige Tiere und begründen dadurch eine gesunde nachhaltige Waldökologie.
Der Waldstandort Diemshoff beinhaltete einige ältere Bäume, die unbezweifelt schadhaft und angeschlagen waren und denen daher auch keine lange Lebensdauer mehr beschieden hätten. Aber stand deren Standfestigkeit aktuell in Frage, dass Gefahr in Verzug bestand?
Da nun Fakten geschaffen sind, müssen wir damit leben. Andererseits soll der Auencharakter entlang des Mühlenbaches erhalten bleiben. Herrn Schäckel signalisiert uns bereits, dass dort eine standortgemäße Wiederaufforstung erfolgen werde.
Es wird um Auskunft erbeten, wie die Wiederaufforstung des Standortes geplant ist und ob dafür die erforderlichen Mittel aus dem laufenden Etat eingeplant sind.
Im weiteren Verlauf des Albert-Haverkamp-Weges befindet sich weiterer wertvoller Altbestand, der auch ältere, teils schadhafte Bäume beinhaltet.
Wir fordern die Stadt auf, dass vor einer Entfernung von alten Bäumen aus versicherungstechnischen Gründen zuvor auch die aufgezeigten ökologischen Aspekte zu berücksichtigen sind. Deswegen müssen Maßnahmen zur Verbesserung der Vitalität und baumpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgen, um den Bestand und die Auenstruktur zu erhalten. Weiterhin können und müssen ggfls. gesonderte Wegeführungen, Hinweistafeln oder ggfls auch Absperrungen erfolgen.
Weiterhin fällt auf, dass im Fahrwasser der Stadt weitere Baumfällungen erfolgten. Im Rahmen der Baumschutzsatzung der Stadt sind die Bürger und auch die Stadt selber verpflichtet, alles für den Erhalt von gesunden Bäumen in der Stadt zu veranlassen
c/o Umweltverbände in Emsdetten BUND/NABU
ein wichtiger Termin!
denn am 31. Juli 2011 ist Ende der Eingabefrist für Anmerkungen / Anregungen und Einwendungen zum Entwurf des neuen Regionalplans Münsterland!!!
Eingaben können/sollten von jedem Bürger dort eingebracht werden, da der neue Regionalplan die Grundlage der weiteren Landesplanungen wird.
Eingaben an die Bezirksregierung Münster als zuständige Verfahrensbehörde können bis zu diesem Zeitpunkt auch per Mail dort eingereicht werden.
Infos unter:
http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/regionalrat_regionalplanung/Regionalplan/index.html
Mail-Adresse: regplanmsl@brms.nrw.de
Die Naturschutz- und Umweltverbände im Kreis ST werden eine eigene gesammelte Eingabe für das Kreisgebiet über unser Landesbüro einbringen.
Sofern Sie hierzu noch Anmerkungen und Anregungen haben, die in unsere Stellungnahme einfließen sollten, sind wir für eine umgehende Rückmeldung sehr dankbar.
Für evtl. Detailfragen stehen die Umweltverbände BUND / NABU und ANTL gern zur Verfügung.
Eine Uferschnepfe fand Naturschützer Ludwig Klasing neben der Neuenkirchener Straße auf der Höhe des Wanderpilzes bzw. des Hindenburgdamms. Sie war ganz offensichtlich mit einem PKW zusammengestoßen – tot!
Da es hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, fahren die Autos oft sehr schnell. Nicht nur für Menschen, sonder auch für Vögel gefährlich. Diese Uferschnepfe hatte es deswegen erwischt, weil sie neben der Neuenkirchener Straße gebrütet hatte. Eine weitere Schnepfe flog aufgeregt hin und her, mit klagenden Rufen. Suchte offensichtlich ihren Partner.
So von allen Teilnehmern der VHS-Exkursion (Christi Himmelfahrt) gleich zu Beginn der Wanderung hautnah zu beobachten und zu erleben.
Na ja, werden jetzt vielleicht einige sagen, ist ja nur ein Vogel, eine Schnepfe.
Ludwig Klasing weiß es besser, Widerspruch!
Uferschnepfen sind inzwischen sehr seltene Vögel, stehen auf der Roten Liste, sind vom Aussterben bedroht. Dass es sie hier bei uns auf den Feuchtwiesen noch gibt, ist eine erfreuliche Besonderheit.
Als Bodenbrüter haben sie es ohnehin sehr schwer, Junge groß zu ziehen.
Um so empörender, dass sie auch von uns Autofahrern dezimiert werden.
Das müsste nicht sein, denn die Forderung nach einer Tempo- 70-Zone an der Neuenkirchener Str. in Höhe des Venn / Wanderpilz ist schon vielfach vortragen worden. Bisher leider noch ohne Erfolg.
Emsdetten, den 04. Juni 2011
Schwerpunktthema Westumgehung Emsdetten
Das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Kreisstraße K 53n (Westumgehung Emsdetten) läuft.
lesen Sie in unserem Archiv:
Die Naturschutzverbände des Kreises Steinfurtlehnen den Bau der K 53n Westumgehung Emsdetten sowie die damit verbundenen Änderungen am bestehenden Straßen-, Wege- und Gewässernetz aufgrund des hohen Landschaftsverbrauchs einhergehend mit der Zerstörung der natürlichen Freiräume und Lebensräume vieler Tierarten ab, da…
• die vorgelegten Planfeststellungsunterlagen (Artenkartierung) in mehreren Punkten veraltet, fehlerhaft oder unvollständig sind;
• der Eingriff nicht ausgleichbare, irreversible Schäden verursachen würde;
• die prognostizierte Verkehrsentlastung auf Grund der falschen Verkehrsanalyse und falscher Verkehrsdaten zu bezweifeln ist;
• die zwingend zu beachtenden europarechtlichen Vorschriften zum Artenschutz einer Planfeststellung des Vorhabens dauerhaft entgegenstehen;
• die veranschlagten Kosten in keinem Verhältnis zum prognostizierten Nutzen stehen.
Lesen Sie unsere Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren.
Anfrage und Antrag an den Rat der Stadt Emsdetten
hier: Bürgeranhörung und Anmerkungen zur Planung
Am Donnerstag, 07. Okt. 2010 wurde der aktuelle Planungsstand der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Veranstaltung im Rathaus haben wir viele Gespräche zu diesem Thema geführt und viele Anregungen erhalten.
In den Anträgen und Anregungen der Schwamborn-Fraktion können wir keine positiven Seiten erkennen.
Andererseits gibt es viele Mitbürger, die wg. der Detailplanung unzufrieden sind.
Hier einige Meinungen der Unzufriedenheit:
Das Projekt ist seit langem in der Planung und Diskussion daher wollen wir diese auch nicht in Frage stellen, wollen aber in den Details einige Anregungen zur Diskussion stellen:
Dafür sollte der Weg durch den Bereich der alten Kläranlage geführt werden. (s. Anlage *1). Der Park-Bereich der „alten Kläranlage“ mit seinem „Grünen Klassenzimmer“ sollte mit den ersparten Mitteln zum „Info Zentrum Emsaue“ aufgewertet werden (s. Anlage *2)!
Hier sollten die wesentlichen Infotafeln über den Naturschutz, die Emsaue, Bedeutung der Ems für Emsdetten, geschichtliches, informatives und kreatives ihren Platz finden.
Denn dieses „Info Zentrum Emsaue“ liegt fast im Mittelpunkt des Ems-Radweges (375 KM von der Senne bis zur Mündung). Der Emsradweg gewinnt immer größere Bedeutung für Naherholung und Kurzreisen mit dem Rad.
Hier kann die Stadt Flagge zeigen und mit geringem Aufwand ihr touristisches Image aufbessern. Das Industriedenkmal und der Bereich der „alten Kläranlage“ wären als touristisches Info-Zentrum im Mittelpunkt der Ems geradezu ein Leuchtturm.
EMSDETTEN, den 13. Oktober 2010
Stellungnahme der anerkannten Naturschutzverbände im Rahmen des Anhörungsverfahren gem. § 39 StrWG NRW
Stellungnahme namens und in Vollmacht der in NRW anerkannten Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU:
Auf der Grundlage der vorliegenden Unterlagen lehnen die anerkannten Naturschutzverbände den Neubau der K 53n Westumgehung Emsdetten sowie die weiteren beantragten Maßnahmen wegen des fehlenden Bedarfes und der außerordentlich hohen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft ab.
Die in dieser Stellungnahme vorgenommenen Vorschläge, sind als Anregungen/Forderung für den Fall zu verstehen, dass die Planung trotz Ablehnung durch die anerkannten Naturschutz- verbände verwirklicht werden sollte. Die grundsätzliche Ablehnung der Straßenplanung wird dadurch nicht tangiert.
Begründung:
lesen Sie weiter:
Emsaue ganz nah
Anfrage und Antrag an den Rat der Stadt Emsdetten
hier: Bürgeranhörung und Anmerkungen zur Planung
Am Donnerstag, 07. Okt. 2010 wurde der aktuelle Planungsstand der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Veranstaltung im Rathaus haben wir viele Gespräche zu diesem Thema geführt und viele Anregungen erhalten.
In den Anträgen und Anregungen der Schwamborn-Fraktion können wir keine positiven Seiten erkennen.
Andererseits gibt es viele Mitbürger, die wg. der Detailplanung unzufrieden sind.
Hier einige Meinungen der Unzufriedenheit:
Das Projekt ist seit langem in der Planung und Diskussion daher wollen wir diese auch nicht in Frage stellen, wollen aber in den Details einige Anregungen zur Diskussion stellen:
Dafür sollte der Weg durch den Bereich der alten Kläranlage geführt werden. (s. Anlage *1). Der Park-Bereich der „alten Kläranlage“ mit seinem „Grünen Klassenzimmer“ sollte mit den ersparten Mitteln zum „Info Zentrum Emsaue“ aufgewertet werden (s. Anlage *2)!
Hier sollten die wesentlichen Infotafeln über den Naturschutz, die Emsaue, Bedeutung der Ems für Emsdetten, geschichtliches, informatives und kreatives ihren Platz finden.
Denn dieses „Info Zentrum Emsaue“ liegt fast im Mittelpunkt des Ems-Radweges (375 KM von der Senne bis zur Mündung). Der Emsradweg gewinnt immer größere Bedeutung für Naherholung und Kurzreisen mit dem Rad.
Hier kann die Stadt Flagge zeigen und mit geringem Aufwand ihr touristisches Image aufbessern. Das Industriedenkmal und der Bereich der „alten Kläranlage“ wären als touristisches Info-Zentrum im Mittelpunkt der Ems geradezu ein Leuchtturm.
EMSDETTEN, den 13. Oktober 2010