Informationen zur Datenverarbeitung nach der EU-Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO)

BUND Landesverband NRW e.V.
Informationen zur Datenverarbeitung nach der EU-Datenschutz-
Grundverordnung (DSGVO)
Stand: Mai 2018

Mit den nachfolgenden Informationen gibt Ihnen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V. (nachfolgend „BUND NRW“) einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer
personenbezogenen Daten als Mitglied, Spender, Interessent und Geschäftspartner nach der DSGVO.

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Bäume fallen statt „Emsdetten blüht auf“

Die prägende 100jährige Blutbuche an der Elberstr. soll fallen!

Jetzt ist es öffentlich:

die Straßenbauverwaltung NRW will für den Ausbau des Emsdettener Stadtrings die alte Blutbuche an der Kreuzung Elberstr. / in der Lauge /Post /Pastors Garten fällen,

…dies allein für den Straßenausbau mit einem Kreisverkehr!!

 

Entspricht diese Straßenplanung dem Bürgerwillen?

Hierzu stellen sich einige Fragen:

im hierarchischen geordneten Planungsverfahren zeigt die Emsdettener Stadtverwaltung ihr Unfähigkeit, sich den Vorgaben der Planungsbehörde zu widersetzen! Hier scheint es, dass die Stadtverwaltung hier nicht die mehrheitlichen Interessen der Stadtbewohner vertritt!

positive Anzeichen gibt der Rat der Stadt Emsdetten, der sich den Planungsvorgaben widersetzen will, denn der Bürgerwille steht für den Erhalt der Blutbuche an diesem Standort!

besagte Blutbuche ist an diesem Standort Stadt prägend! Die Wohnanlage „Leineweber- Haus“ wird durch den Baum geprägt, er spendet Schatten, verbessert die Luft, mindert den hohen Verkehrslärm! Und er sorgt auch für eine Beruhigung dieses Standortes!   Ohne den Baum wird eine weitere gestresste und öde Stadtansicht entstehen – wie sie bereits auf der Rückseite des Objektes mit der Bahn und dem Parkplatz sichtbar ist!

die Hilflosigkeit der Stadtverwaltung muss auch weitergehende Konsequenzen haben: wollen wir die Stadt weiterhin Auto-gerecht ausbauen – wie es seit den 70iger Jahren angedacht wurde – oder doch lieber einen Bürger-näheren Weg gehen – mit breiten Rad-   und Fußwegen und naturnahen Freiräumen, wo die Priorität des Autos untergeordnet wird?

„Brennholz statt Grün“ wird das Image des EDEKA in Emsdetten für die Zukunft prägen! Der weitere Imageschaden nach dem Abholzen für das geplante Bauobjekt „Pastors Garten“ wird die Investoren begeistern! Eine „Grüne Lunge“ wird nicht nur im Kernbereich zerstört!

„Emsdetten blüht auf“ so der Slogan, den sich die Stadt für 2018 gegeben hatte! Dieser wird mit der Planung zu einer Provinzposse! Die Baumschutzsatzung erscheint zudem als ein zahnloser Tiger, der privatwirtschaftlichen Interessen geopfert wird.

Emsdetten mit Begonien in Plastiktöpfen, die eher an eine natürliche Beerdigung der Natur im städtischen Raum erinnern! Dazu werden die Bürger schwarzen Trauerflor um die städtischen Bäume binden!

Noch reicht die Zeit, die Planungen an diesem Ort grundlegend neu zu überarbeiten!

Und auch das Bauobjekt „Pastors Garten“ in der derzeitigen Planung sollte so aufs Abstellgleis geschoben werden!

Emsdetten, den 05.05.2018

Vennexkursion mit NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking

Auftakt der Natur-Erlebnis-Wochen NRW

Vennbesuch von nebenan“

EMSDETTEN. 03. Mai 2018

„NRW besitzt faszinierende Naturschätze. Mit über 43000 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten ist die Artenvielfalt bemerkenswert. Sie zu bewahren ist unser zentrales Anliegen“, erklärte die NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking. Bei strahlendem Frühlingswetter war sie am Donnerstag zu Gast im Emsdettener Venn. Zum Auftakt der „Natur-Erlebnis-Wochen NRW 2018“ hatte die NUA – Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW – zu einer fachkundigen Exkursion ins Venn eingeladen.

Besuch von nebenan.

Sichtlich entspannt ließ sich die Ministerin an diesem sonnigen Nachmittag von der Pracht des Emsdettener Hochmoores und der blühenden Fülle der Feuchtwiesen begeistern. Rund 50 Mitbürger, darunter viele aktive Naturliebhaber, engagierte Naturaktivisten, aber auch Behördenvertreter und für den Naturschutz Verantwortliche aus ganz NRW begleiteten die Exkursion. Sichtlich interessiert fotografierte sie die Nisthöhlen des Steinkauz, dessen Bestand im Kreis Steinfurt außergewöhnlich groß ist und ließ sich Details aus fachkundiger Hand erläutern.

In der Luft wurde die Gesellschaft von einem roten Milan skeptisch beobachtet und auch ein Rehbock ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. „Früher blühten zu dieser Zeit die Wiesen ganz in weiß. Der Kriechende Weißklee war markant. Er ist verschwunden und der gelb blühende Löwenzahn ist an seine Stelle getreten. Ein Zeichen eines hohen Stickstoffeintrages und der Überdüngung“, erklärte Dr. Peter Schwartze von der Biologischen Station die akuten Probleme in der Natur. Hier brüten Bekassinen, der Große Brachvogel und derzeit auch ca. 15 Brutpaare der Feldlerche. Der aktive Naturschutz habe dieses Biotop gerettet und die Investitionen lohnen sich weiterhin.

Investitionen in die Umweltbildung, die sich langfristig auszahlen.

Ludwig Klasing zeigte Bilder von farbenprächtigen Spinnen und außergewöhnlichen Insekten, die das Venn bevölkern. „Man kann sie aber nur entdecken, wenn man mit offenen Augen durch die Natur wandert.“ Damit unterstrich er die Motivation, für den Erhalt der Natur zu kämpfen. Als Frontmann der „Vennfüchse“ erfuhr Ludwig Klasing mit seinem Team an diesem Tag eine besondere Auszeichnung für das langfristige Engagement für die Renaturierung des Emsdettener Venns.

Werbung für die Erlebnis-Wochen der NUA.

Die Emsdettener „Vennfüchse“

Das Emsdettener Venn sei ein markanter Diamant der Natur und eine Perle in der Region. „Umweltbildung ist für jedes Alter spannend und kann gar nicht früh genug beginnen“, unterstrich auch Norbert Blumenroth, verantwortlicher Mitarbeiter der NUA die Intention das Emsdettener Venn in diesem Jahr durch die Auftaktveranstaltung der traditionellen Natur-Erlebnis-Wochen NRW überregional auszuzeichnen.

Generationenvertrag für den Naturschutz:

Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking im Gespräch mit Bürgermeister Georg Moenikes

Es soll keine Showveranstaltung sein, sondern Werbung, gemeinsam mit der Landwirtschaft die prägnanten Probleme anzugehen“, zog die Ministerin am Ende der zweistündigen Exkursion ihr Fazit, denn persönlich sei es ihr besonderes Anliegen, die Vielfalt in der Natur auch für die zukünftigen Generationen zu erhalten! Umweltbildung und die gesunde Ernährung sollten schon in den Schulen zu Hauptfächern werden, wie sie beim abschließenden Picknick am Aussichtsturm lächelnd erklärte.

Hinweis: weitere Infos zum Programm der Natur-Erlebnis-Wochen der NUA sind zu finden unter. www.naturerlebniswochen.nrw.de

03. Mai 2018

Friedel Hesseling

Stellenausschreibung Bundesfreiwilligendienst

Wir suchen für Emsdetten

 

eine/n Mitarbeiter/in im Rahmen des BfD – Bundesfreiwilligen-Dienst

der Schwerpunkt des Aufgabenbereiches ist die Umweltbildung im Grünen Klassenzimmer in Emsdetten

Sie haben Interesse an einer vielseitigen Tätigkeit mit Entwicklungsmöglichkeiten
mit eigenen Akzenten und zwar:
–  Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie
Schulklassen im Rahmen der „ GRÜNEN KLASSENZIMMER,
–  Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit (beispielsweise bei
Vorbereitung von Vorträgen und Veranstaltungen des BUND)
–  Unterstützung der Öffentlichkeits- und Pressearbeit des BUND,
–  Durchführung von Informations- und Aktionsständen
sowie Pflege der Website und Bearbeitung der „DISTEL“

 

Wir freuen uns über engagierte Menschen, die Interesse an solchen Aufgaben mit viel Gestaltungsfreiraum
haben.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen ehrenamtlichen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz zu leisten
–  eine vielseitige und abwechslungsreiche Arbeit
–  eine Vergütung gemäß den Bestimmungen des
Bundesfreiwilligendienstes nach individueller Vereinbarung
–  Fortbildungen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes

 

Interesse? Bitte senden Sie Ihre Bewerbung sobald wie möglich an:
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
Ortsgruppe Emsdetten, Verdistr. 20, 48282 Emsdetten

oder per Mail an
bund.steinfurt@bund.net

 

01.05.2018

Friedel Hesseling

 

 

 

Wildbienen-Info-Show mit dem Experten Hermann Hunfeld

„Emsdetten blüht auf“

Hermann Hunfeld, Wildbienenexperte war zu Gast in Emsdetten.

Lesen Sie hier unseren Bericht:

Die Schneeglöckchen stehen noch in voller Blüte und die Osterglocken und gelben Narzissen kündigen unmissverständlich den Beginn des Frühlings an. Die Kornelkirsche und die Rispenspiere beginnen zu knospen und wenn es gut läuft, müssten hier bald Heerscharen von Insekten aufkreuzen, hier seien insbesondere Bienen und Wildbienen genannt, die sich um die bunt aufkeimende Blütenpracht kümmern.

„Die Welt kann so bunt und schön sein“, meint Hermann Hunfeld. Er ist Ingenieur und seit einigen Jahren auch ein ausgewiesener Experte für Wildbienen.

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„Das Ende der Natur“ – Sachbuchlesung mit Susanne Dohrn

Susanne Dohrn stellte ihr aktuelles Sachbuch vor.

Hier ein Bericht vom Tage:

 

Wer kennt noch den Lemmersalat oder den Rainfarn, wie häufig begegnet uns der Klappertopf auf dem der Kaisermantel verweilt und wo sind die vielen Rebhühner und der Kiebitz geblieben, die wir vor gar nicht so langer Zeit fast selbstverständlich in unserer landwirtschaftlich geprägten Umgebung antreffen konnten? Wer mit offenen Augen durch die Landschaft streift findet dort meist tiefes Grün, Maisfelder soweit das Auge reicht, Getreidefelder ohne Klatschmohn und scheinbare Idylle, die mit Windkraftanlagen verziert ist.

   „Vor unserer Haustür spielt sich offensichtlich ein drastischer Verlust in der Natur ab“, so die Autorin Susanne Dohrn. Sachlich und kompetent präsentierte die freie Schriftstellerin am vergangenen Mittwochabend in der Stadtbibliothek ihr aktuelles Buch „Das Ende der Natur“. Dabei erzählte sie aus ihren Nähkästchen von dem gefühlten Verlust von Heimat mit seiner naturnahen Umgebung und dem Abschied von einstmals selbstverständlichen Kulturgütern. Der Saal in der Bibliothek war gut gefüllt. Die Autorin las aus ihren Buch und vertiefte ihr Thema mit ihrer Lichtbildshow der verlorenen Schätze und zog damit das Publikum in den Bann und regte zur Diskussion an.

„Der behutsame Umgang mit der Natur muss wieder selbstverständlich werden.

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Emsdettener Venn

Hinweis:  der letzte Entkusselungstermin in diesem Winter im Emsdettener Venn:

die Aktiven des NABU

am Samstag 24. Februar 2018

– Jedermann und Frau können mitmachen!

Treffpunkt ist um 08.30h der Aussichtsturm am Hindenburgdamm, nur bitte wetterfeste Kleidung, Gummistiefel und Arbeitshandschuhe mitbringen.

Nach der Arbeit gegen 12.30h wir ein kräftiger, kostenloser Eintopf angeboten. Um den Bedarf dafür kalkulieren zu können möglichst tel. Anmeldungen bei Ludwig Klasing unter 0 25 72 / 41 88 erwünscht.

Fotowettbewerb „Natur und Umwelt Emsdetten“

Offener Fotowettbewerb der Umweltverbände in Emsdetten

„Wieder mehr Wildnis wagen,“ unter dieser Überschrift starten wir zum Frühlingsbeginn mit unserem offenen Fotowettbewerb. Hier soll das „Natur- und  Umweltfoto 2018“ gekürt werden, das die Vielfalt einer lebensfreundlichen Stadt und seiner Umgebung zeigt. Jedermann oder Frau soll dabei mitmachen.

Bilder sagen oft mehr als Worte. Wir leben in einer Welt, die ständig gravierenden Veränderungen unterliegt. Wer mit offenen Augen durch die Natur in der Stadt und der Umgebung streift, kann feststellen, dass sich die Vielfalt von Pflanzen und Insekten, Vögeln und Reptilien in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Die Stadt dehnt sich aus und Freiräume in der Natur schrumpfen massiv! Für die Zukunft geht um den nachhaltigen Erhalt der Lebensgrundlagen  Aller!

Präsentieren Sie Ihr ganz persönliches Bild zum Thema: „Mehr Wildnis wagen“

Mit unserem Fotowettbewerb möchten wir das Bewusstsein für den Wert der Biodiversität stärken. „Mehr Natur belassen und die Biotopenvielfalt stärken“. Jeder der mitmacht, kann nur gewinnen! Alle Bilder zum Thema werden namentlich veröffentlicht, sofern sie die Wettbewerbskriterien erfüllen. Und außerdem werden die inhaltlich herausragenden Bilder von unserer Jury mit einer Sachprämie ausgezeichnet.

Welche Bilder sind zum Fotowettbewerb „Wieder mehr Wildnis wagen“ zugelassen?

Die Bilder sollen dem thematischen Rahmen des Wettbewerbes entsprechen. Gesucht werden Bilder, die gestalterisch wertvoll oder kreativ und ungewöhnlich das Thema aufgreift.

Die Fotos sollten aktuell sein. Weitere Vorgaben hinsichtlich der Motive und Anzahl der Fotografien gibt es nicht. Die Fotodateien sollen möglichst im .jpg oder .png-Format gespeichert sein und eine ausreichende, aber nicht zu große Auflösung bieten.

Ort und Zeit der Aufnahme sollten genannt werden, gerne können auch individuelle Beschreibung die Fotos ergänzen. Mit dem Einreichen der Fotos bestätigen die Teilnehmer die alleinige Urheberschaft der Fotos – die Fotos also selbst fotografiert haben – und dass sie über alle Rechte an den Fotos verfügen, also auch die Zustimmung abgebildeter Personen haben.

Mit dem Upload räumt der Urheber oder die Urheberin uns die kostenfreie Nutzung des Bildes auf unserer Internetseite, auf Soical Media-Plattformen wie der Instagram- oder Facebookseite, auf Flyern und Plakaten ein. Eine Verwendung der Fotos erfolgt mit einem Urhebervermerk und dem Namen des Fotografen.

Mitmachen kann jeder. Die Teilnahme ist freiwillig. Mit der Zusendung von Fotos wird einer ggfls.  Veröffentlichung zugestimmt. Kosten werden nicht übernommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Emsdetten blüht auf

Die Stadt Emsdetten lädt ein:

Am Dienstag, 20. Februar 2018, gibt der Experte ab 19.30 Uhr im Bürgersaal in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten allen Gartenfreunden wertvolle Tipps und Hinweise zu einer nachhaltigen und schönen Staudenpflanzung für das eigene Grün.

nachdem Jörg Pfenningschmidt von Naturdesign aus Hamburg beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Emsdetten mit seinem Vortrag  rund um das Thema „nachhaltiges Grün“ für große Begeisterung sorgte, freuen wir uns, ihn erneut für die öffentliche Veranstaltung „Blüte, Duft, Bewegung – Staudenpflanzung in der Praxis“ gewonnen zu haben.

Einladung Blüte, Duft, Bewegung – Staudenpflanzung in der Praxis

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

„Emsdetten blüht auf“ eine erste Vorschau für 2018

Hier sind nur einige der geplanten Aktivitäten für 2018 aufgeführt:

Informationsabende in der Emsdettener Stadtbibliothek:

am 22.02.2018 und 08.03.2017, Vorträge von Ludwig Klasing zum Thema

„Flora und Fauna im Emsdettener Venn – mit offenen Augen durch das Naturschutzgebiet“ sowie „Vielfalt und Faszination der Insekten und Spinnen“. Voranmeldung über die VHS erwünscht.

Am 15.03.2018 Autorenlesung von und mit Susanne Dohrn in der Stadtbibliothek, zum Thema: „Das Ende der Natur“. In ihrem Buch beschreibt sie die Landwirtschaft als Totengräberin der biologischen Vielfalt, wobei es ihr auch um das kulturelles Erbe unserer Landschaftsgestaltung geht.

Frühjahrsmarkt:

Am 9. und 10. 03.18, dem Emsdettener Frühjahrsmarkt wird Hermann Hunfeld, ein ausgewiesener Wildbienexperte aus Dortmund, einen Vortrag über die Welt der Wildbienen halten und auch mit einem gemeinsamen Infostand präsent sein. Sein Thema: Wildbienen sind so ganz anders als Honigbienen. Sie produzieren keinen Honig und sie stechen nicht. Aber sie sind für die Natur und die Bestäubung genauso unentbehrlich.

Fotowettbewerb, mitmachen kann jeder:

„Wieder mehr Wildnis wagen,“ unter dieser Überschrift wird zum Frühlingsbeginn ein offener Fotowettbewerb gestartet. Hier soll das Umwelt- und Naturfoto 2018 gekürt werden, das die Vielfalt einer lebensfreundlichen Stadt zeigt. Jedermann oder Frau soll dabei mitmachen. Die Details zum Wettbewerb werden in Kürze in der Presse veröffentlicht.

Weitere Termine:

Zum Frühlingsbeginn steht der Aufbau des Amphibienschutzzaunes in Sinningen und die Reparatur des Wildbienenhotels im Stadtpark auf der Agenda.

Am Bienen- und Wildbienentag im Herbst 2018 wird auch der Film „More than Honey“ gezeigt.

Zudem ist eine Naturschutzkampagne geplant, unter dem Motto: „Naturraum im Industriegebiet schaffen“, Brachflächen können auch ökologischer Rückzugsraum sein, möchten die Naturschützer nicht genutzte Gewerbeflächen ökologisch aufwerten.

Aber auch die in den vergangen Jahren erfolgreich durch geführten Aktionen werden auch 2018 wieder statt finden. Die Staudenbörse und verschiedene Aktionstage für Jüngere im Stadtpark sowie Exkursionen zum Thema Mauersegler und Schwalben oder naturkundliche Wanderungen ins Emsdettener Venn und in die Emsaue bei Hembergen werden auf dem Terminkalender erscheinen.

Hinweis: Weitere Infos zu den Terminen werden aktuell in der Presse veröffentlicht oder sind auch im Internet zu finden unter:

www.umweltverbaende-emsdetten.de

Ansprechpartner: Thomas Schomaker/NABU Tel.: 02572 / 97572

per Mail: Geschaeftsstelle@NABU-KV-Steinfurt.de

und Facebook Adresse: Naturschutzverbände Emsdetten

Emsdetten im Januar 2018

„Emsdetten blüht auf“ eine erste Vorschau für 2018

„Emsdetten blüht auf“, so das Motto für das aktuelle Jahresprogramm der Umweltverbände in Emsdetten, das sich die Aktiven auf die Fahne schreiben wollen.

Lavendel und
Bluthänfling
Fotos Ludwig Klasing

Zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr hatten die Aktiven von NABU und BUND auch sachkundige Experten aus dem Naturschutz im Münsterland eingeladen. Und so berichteten Jürgen Kruse aus Legden und Herbert Moritz aus Borken über die wichtige Funktion von Hecken und Blühstreifen in der Landschaft und auch in den städtischen Siedlungsgebieten. In den letzten 20 Jahren wurden umfangreiche Flurbereinigungsmaßnahmen durch geführt, die an Ende wenig von der ehemals sprichwörtlichen westfälischen Parklandschaft übrig gelassen haben. Viele der Hecken und Ackerrandstreifen fielen einer immer intensiver wirtschaftenden Landwirtschaft zum Opfer und zudem werden Äcker und Nutzflächen mit chemischen Mitteln und organischen Düngern aus der Massentierhaltung überfrachtet. Inzwischen sind die Folgen nicht mehr wegzuleugnen, die Insektenvernichtung hat zu einem bedeutenden Artensterben in der Landschaft geführt, mit der Folge, dass die Biodiversität im städtischen Raum heute höher ist als in der Landschaft.

Aber auch die Kaputtpflege von städtischen Siedlungsflächen richtet ebenso große Schäden an. Muss der Vorgarten optisch sauber und dafür mit viel Schotter und Steinen aufgehübscht sein?

Hortensien, Kamelien oder Begonien in Betonpflanzkübeln sind zwar nett anzuschauen, aber eine gesunde Natur braucht Vielfalt, denn bunt allein genügt der Biodiversität nicht. „Erst eine vielfältige artenreiche Pflanzenwelt bietet auch Lebensraum für eine ebenso artenreiche Tierwelt“, so das Votum der Naturschützer. „Dass es der Igel inzwischen auf die Liste der bedrohten Arten geschafft hat, muss uns zu denken geben“, meint auch Christian Ross aus Neuenkirchen, er ist als Gärtner tätig und er weiß zu berichten, dass viele Igel unzureichend ernährt, häufig an inneren Vergiftungen sterben. Für Thomas Starkmann von der Biologische Station Kreis Steinfurt, ist der Verlust der Biomasse nachweislich, denn wo die Insekten fehlen sei auch die Anzahl der Vögel auf dem Sinkflug. Er ist Autor der Broschüre „Blühende Vielfalt am Wegesrand“ des LANUV. Dieser Praxis-Leitfaden für artenreiche Weg- und Feldraine kann als Download unter www.lanuv.nrw.de abgerufen werden.

„Der unglückliche Trend muss wieder umgekehrt werden und der Mensch muss wieder mehr Wildnis in Stadt und Land wagen“, so das Fazit der anschließenden Diskussion. Dafür haben sich die Natur- und Umweltschützer für dieses Jahr wieder ein vielseitiges Programm vorgenommen.

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Auszeichnung für die Vennfüchse

Wir gratulieren!

beim Neujahrsempfang 2018 der Stadt Emsdetten wurden die Vennfüchse für ihr Engagement zur Renaturierung des Emsdettener Venns ausgezeichnet.

 

Der FLEISCHATLAS 2018 ist da

Weltweit haben die Verbraucherinnen und Verbraucher es satt, von der Agrarindustrie für dumm verkauft zu werden. Anstatt – wie in der EU und den USA üblich – die Mas­sentierhal­tung mit öffentlichen Geldern zu fördern, ver­lan­gen sie vernünftige politische Rahmenbe­dingun­gen für eine ökologische, soziale und ethisch vertretbare Landwirt­schaft. Deshalb ist es der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND so wichtig, mit dem Fleischatlas 2018 über die negativen Auswirkungen der Fleischproduktion zu informieren und Alternativen aufzuzeigen.

Wir müssen raus aus der Massentierhaltung!

Den neuen Fleischatlas 2018 erhalten Sie beim BUND  www.bund.net

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/fleischatlas-2018/

 

 

Emsdetten,   Januar 2018

BUND, Kreisgruppe Steinfurt

 

Das Emsdettener Venn – eine Vortragsreihe mit Ludwig Klasing

Für Ihren Terminkalender am 22.02.2018 und 08.03.2018:

 

Ludwig Klasing zeigt im Rahmen seiner Vortragsreihe mit der VHS am

22. Februar 2018, um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Emsdetten

Flora und Fauna im Emsdettener Venn – Mit offenen Augen durch das Naturschutzgebiet –

Info: Das 325 ha große Emsdettener Venn befindet sich im Westen von Emsdetten und wurde 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt.
Hierbei handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores.
Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Aufnahmen zu bewundern. Viele der kleinen Kostbarkeiten werden beim normalen Durchwandern des Venns oftmals gar nicht wahrgenommen. Was neben Rehen, Hasen und Fasanen noch alles zu bestaunen ist, wird Sie überraschen.
Ludwig Klasing bringt eindrucksvolle Fotos mit interessanten und informativen Inhalten in Verbindung, die bewirken, dass Sie beim nächsten Besuch das Emsdettener Venn mit ganz anderen Augen erleben.

VHS-Emsdetten, in Zusammenarbeit mit dem NABU und dem BUND

Eintritt ist frei,  Anmeldeschluss: 15.02.2018 bei der VHS: www.vhs-egs.de

 

 

Ludwig Klasing zeigt im Rahmen seiner Vortragsreihe mit der VHS am

08. März 2018, um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Emsdetten

Vielfalt und Faszination der Insekten und Spinnen

 

Vennlibelle

Vennlibelle im Emsdettener Venn

Info: Nicht nur seltene Pflanzen und Vögel finden Schutz im Emsdettener Venn, sondern auch Insekten und Spinnen. Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Nahaufnahmen zu bewundern.
Was Spinnen alles leisten: Sie erbeuten in Deutschland jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen Insekten. Gäbe es keine Spinnen, dann wäre der Boden 20 cm hoch mit lebenden Insekten bedeckt. Darum: Keine Angst vor Spinnen!

Ludwig Klasing bringt eindrucksvolle Fotos mit interessanten und informativen Inhalten in Verbindung, die bewirken, dass Sie beim nächsten Besuch das Emsdettener Venn mit ganz anderen Augen erleben.

VHS-Emsdetten in Zusammenarbeit mit dem NABU und dem BUND

Eintritt ist frei,  Anmeldeschluss: 01.03.2018 bei der VHS:  www.vhs-egs.de

„Wir haben es satt!“-Demo in Berlin am 20. Januar 2018

Am 20. Januar lädt die Bundesregierung zur weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ Landwirtschaftsminister*innen aus der ganzen Welt nach Berlin ein.

Noch im Amt steht die alte/neue Regierung im Licht der Weltöffentlichkeit. Und ein noch-Minister macht was er will!

Da ist es der perfekte Moment für die „Wir haben es satt!“-Demonstration: Während drinnen bei der Agrarministerkonferenz über Essen und Landwirtschaft entschieden wird, wird draußen Druck für die globale Agrar- und Ernährungswende und für fairen Handel gemacht.

Vier weitere verschenkte Jahre kann sich Deutschland nicht leisten. Dringender denn je braucht es eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an.

Deswegen muss die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen.

Kommen Sie mit

und schlagen Alarm

bei der Demo in Berlin!

 

 

 

 

 

und hier noch ein Gastbeitrag zum Thema Landwirtschaft:

Infos von der Sonnenseite, der ökologischen Kommunikation von Franz Alt:

04.01.2018
Gülle stoppen, Wasser schützen
Deutschland hat ein schweres Gülleproblem. Jetzt schlägt die Wasserwirtschaft Alarm und verlangt, die Milliarden-Subventionen für die großindustrielle Agrarwirtschaft zu stoppen.

Am 20. Januar wird außerdem in Berlin für eine andere Landwirtschaftspolitik demonstriert. Weiterlesen »