unser Programm 2020

Vorschau Januar – Juni 2020

 

 

 

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Blühstreifen – Umweltbildung mit Ludwig Klasing

Blühstreifen – kleine Geste mit großer Bedeutung für unsere Insekten

ein spannender Vortrag mit vielen Bildern von und mit Ludwig Klasing

am Mittwoch 18.März 2020 um 19:30 – 21:30 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Emsdetten      Der Eintritt ist frei

„Meine Beobachtungen von Flora u. Fauna an den Ackerrandstreifen und Wegrainen rund um Emsdetten!“ ist ein Vortrag des NABU Mitglieds Ludwig Klasing, der sich seit Jahren für das Emsdettener Venn im gleichnamigen Verein engagiert.

Die Ackerrand- und den Blühstreifen am Wegesrand haben eine große Bedeutung für die Artenvielfalt der dort lebenden Insekten. Leider haben sie in den vergangenen Jahren sehr abgenommen, was wiederum Einfluss auf das Ökosystem hat.

Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig und bedeutsam Ackerrand- und Blühstreifen sein können, wenn sie sich ungestört entwickeln können.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem NABU und BUND statt.

Ludwig Klasing

 

 

Voranmeldung bis 11. März 2020 bei der VHS Emsdetten erbeten

Tel.: 02572 96037-0      Kursnummer: VHS 37771E

 

Emsdetten im Januar 2020

Gartenimpressionen – Umweltbildung mit Ludwig Klasing

Impressionen aus dem Garten

Ein Vortrag mit vielen Bildern von und mit Ludwig Klasing

„Ein Rundgang durch unseren Garten und meine Beobachtungen mit der Kamera“

am Mittwoch 01.April 2020 um 19:30 – 21:30 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Emsdetten    Der Eintritt ist frei

„Was blüht und gedeiht in unserem Garten, welche Insekten konnte ich dort beobachten?“

In diesem farbreichen Vortrag gewährt uns Ludwig Klasing Einblick in seinen faszinierend schönen und artenreichen Garten: „Wenn es Frühling wird und die ersten Pflanzen auf die Sonne warten, beginnt für mich die schönste Zeit im Jahr.

Mit Bildern aus unserem Garten möchte ich zeigen, welche Blüten von verschiedenen Hummeln, Bienen, Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten besucht werden. Aber auch verschiedene Vögel, die unseren Garten besuchen oder dort brüten, und viele andere Tiere kommen in den Bildern nicht zu kurz.“

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit NABU und BUND statt.

Voranmeldung bis 25.März 2020 bei der VHS Emsdetten erwünscht

Tel.: 02572 96037-0 Kursnummer: VHS 37772 E

 

Emsdetten, im Januar 2020

„Biodiversität und Artenschutz“

„Mehr Wildnis wagen für die Zukunft“

Dr. Peter Schwartze, Nabu-Experte berichtete zum Thema und mahnte zum Handeln

Ein Rückblick auf unsere Veranstaltung der Umweltverbände in Emsdetten BUND und NABU vom 22. Januar 2020 in der Stadtbibliothek Emsdetten:

Täglich werden im Kreis Steinfurt 1,5 Hektar Flächen neu versiegelt, dies sind über 500 Hektar pro Jahr, Flächen die für Straßenbau, Siedlungen und Gewerbe überbaut werden und damit unwiederbringlich für die Natur verloren gehen“, erklärte Dr. Peter Schwartze. „Der Verlust an Artenvielfalt hat viele Grüne“, wie der Naturexperte in seinem Fachvortrag zum Thema „Artensterben und Biodiversität“, am Mittwochabend referierte. Die Emsdettener Umweltverbände BUND und NABU hatten dazu in die Stadtbibliothek eingeladen.

Mit seinem aktuellen Faktencheck verbreitete er wenig Euphorie im gut besetzten Auditorium. „Wir sind im letzten Jahr der UN-Dekade, in der insbesondere der Schutz der Insekten als Schwerpunkt im Focus stehen soll. Aber wir können nur dokumentieren dass auch bei uns, vor der eigenen Haustür das Aussterben von vielen Pflanzen- und Tierarten unvermindert weiter fortschreitet“.

Dr. Peter Schwartze ist fachlicher Leiter der Biologischen Station im Kreis Steinfurt. Seit über 20 Jahren betreut er mit den Mitarbeitern die Naturschutzgebiete im Kreis und kartiert dabei regelmäßig den Zustand in der Natur. Und am Ende eines jeden Jahres wird Bilanz gezogen. Die detaillierte Zahlen zur aktuellen Lage der Biodiversität in den Naturschutzgebieten dokumentieren die Brisanz, die ein sofortiges Handeln Aller erforderlich machen sollte.

Ein „weiter so“ mit der Industrialisierung und der Zersiedlung der Landschaft, mit den Prioritäten von Konsum und Verkehr und alles zulasten der Natur, kann so nicht zukunftsfähig sein. „Ein sofortiges politisches Umsteuern in allen Bereichen ist opportun“, so seine Intention. Damit verwies er explizit auf die Versäumnisse der Politik, der Behörden sowie der Agrarindustrie und regte damit eine durchweg sachorientierte Diskussion im Auditorium an. Zur Rettung der Natur als Lebensgrundlage für alle Menschen müsse umgesteuert werden. Statt mit „Grünen Kreuzen“ zu demonstrieren, sollten die Landwirte schnellsten den ökologisch orientierten Umbau ihres Wirtschaftens in Gang gesetzt. Die breite Unterstützung der Bevölkerung wäre ihnen sicher.

Mehr Wildnis wagen und grundsätzlich ohne Gift arbeiten!“ Denn was nützen hohle Optionen, wenn jungen Brutvögel nicht genügend Insekten finden und die Flächen nur grün und ohne blühende Vielfalt sind. Mit seinem Maßnahmenkatalog zur Rettung der Artenvielfalt zeigte Schwartze gangbare Wege auf. „Jeder kann und muss mit anpacken“, denn mit vielen kleinen Maßnahmen vor der eigen Tür sei viel zu erreichen. Zudem müsse gleichzeitig massiver Druck auf die Politik gemacht werden. Der Volksentscheid in Bayern sei hier richtungweisend gewesen.

Naturbelassene Freiräume für Pflanzen und Tiere in der Landschaft oder vor der eigenen Haustür, im Garten oder an der Baumscheibe am Straßenrand schaffen blühende Biotope und können geringem Aufwand erste Zeichen. Dem persönlichen Engagement sind dabei keine Grenzen gesetzt, wenn gleichzeitig das Konsumverhalten den Erfordernissen des nachhaltigen Handelns angepasst werden. „Die Zeit drängt und wir sollten wissen, worum es für die Sicherung der Zukunft geht“, so seine Mahnung, die er auch als persönlichen Weckruf verstanden wissen wollte.

22.01.2020 Friedel Hesseling

DerArtikel ist erschienen in der EV -Emsdettener Volkszeitung vom 25.01.2020

 

 

Info zum Thema:

Die UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 ist eine Initiative der Vereinten Nationen zur nachdrücklichen Sicherung und dem weltweiten Erhalt der Biologische Vielfalt.

Die Vereinten Nationen haben in einer Erklärung alle Staaten aufgerufen, im Zeitraum der Dekade zusätzliche Aktivitäten für die biologische Vielfalt und damit zur Umsetzung der Nachhaltigkeits-Ziele (CBD) zu leisten. In Deutschland trägt die UN-Dekade Biologische Vielfalt dazu bei, die gemeinsamen weltweiten Ziele der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) zu erreichen.

 

Biodiversitätsstrategie Kreis Steinfurt

Die Untere Naturschutzbehörde stellt die Biodiversitätsstrategie des Kreises Steinfurt vor:

Im Rahmen dieser Strategie versucht der Kreis Steinfurt gemeinsam mit dem Naturschutz und der Landwirtschaft, den fortschreitenden Verlust von Tier- und Pflanzenarten im Kreis Steinfurt zu stoppen. Die Möglichkeiten des Vertragsnaturschutzes bietet Landwirten, dass sie für freiwillige Bewirtschaftungseinschränkungen ihrer landwirtschaftlichen Nutzflächen Entschädigungszahlungen erhalten können.

 

 

Der Boden: Lesung mit Susanne Dohrn

Einladung Vortrag und Diskussion in der Stadtbibliothek Emsdetten am  Mittwoch 05. Februar   19:30 Uhr

„Der Boden, Helfer gegen den Klimawandel“

Die Autorin Susanne Dohrn stellt ihr neues Buch vor

 

Die Umweltverbände BUND  und NABU laden ein / der Eintritt ist frei

 

Die Artenvielfalt in der Natur ist bedroht. Die Wissenschaft weist schon seit geraumer Zeit auf das bedrohliche Insektensterben hin. Schnelles Handeln ist geboten und jeder muss dabei mitmachen!

Die Journalistin Susanne Dohrn hat sich entschieden, ihren Standard-Rasen im Garten gegen eine wild wachsende Wiese einzutauschen – voller Kräuter, verschiedenster Gräser und Blumen. „Ich wollte ein Zeichen setzen und sagen: Guck mal, es geht auch anders.“ Gegen die großen Monokulturen in unserer heutigen intensiven Landwirtschaft lasse sich allerdings wenig ausrichten.

Über ihre Erfahrungen hat sie Bücher geschrieben. In einer persönlichen Lesung stellt sie ihr neustes Werk vor:

Der Boden

Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Susanne Dohrn schildert anschaulich, wie Unkenntnis, Intensivlandwirtschaft und Bodenspekulation das faszinierende Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren unter der Erde gefährden. Sie plädiert eindringlich dafür, dass Politik und Gesellschaft mit dieser wertvollen Ressource anders umgehen müssen – und wie wir selbst dazu beitragen können.

Ob im eigenen Garten, unter Äckern und Feldern, Wiesen und Wäldern: Es ist der Boden, der dafür sorgt, dass wir essen, atmen und sauberes Wasser trinken können. Mehr noch, wie wir mit ihm umgehen, ist für das globale Klima genauso entscheidend wie die Frage, womit wir unsere Autos antreiben oder wie wir unseren Strom produzieren. Dennoch vergiften wir ihn, versiegeln täglich Dutzende Hektar unter Beton und lassen es zu, dass jedes Jahr tonnenweise fruchtbarer Boden durch Erosion verlorengeht.

Über die Autorin

Susanne Dohrn, Jahrgang 1955, Dr. phil., Studium der Fächer Englisch und Geschichte; freie Journalistin und Publizistin; Redakteurin, Textchefin und von 2002 bis 2009 Mitglied der Chefredaktion der SPD-Zeitung vorwärts; seit 2013 Ratsfrau der Stadt Tornesch in Schleswig-Holstein.

Bisher erschienen 2017:

In ihrem Buch „Das Ende der Natur“ beobachtet die Journalistin Susanne Dohrn, wie Falter, Bienen, Gräser und Kröten immer weniger werden – und schildert die Ursachen für das Artensterben vor unserer Haustür.

Über das Buch

Der Boden

Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Autorin Susanne Dohrn

Illustrator. Walther Weiss
Erschienen: Oktober 2019
Seitenzahl: 256

Vortrag Biodiversität und Artenschutz: „was getan werden muss!“

Neuer Termin am 22. Januar 2020

Die Umweltverbände BUND und NABU laden ein:

Vortrag Biodiversität und Artenschutz: „was getan werden muss!“

mit Dr. Peter Schwartze, Naturexperte des NABU

am Mittwoch,22. Januar 2020 um 19:30Uhr

Stadtbibliothek Emsdetten, Kirchstr. 40,  –   Der Eintritt ist frei –

Die Artenvielfalt in der Natur ist bedroht. Die Wissenschaft weist schon seit geraumer Zeit auf das bedrohliche Insektensterben hin. Schnelles Handeln ist geboten und jeder muss dabei mitmachen! Weiterlesen

Tagebuch: Stunde der Gartenvögel

Am 15. Januar 2020 hatte der NABU wieder die Stunde der Gartenvögel angesagt.

Also hatte ich mir vorgenommen, auch fleißig mitzuzählen.  Entweder hatte ich die falsche Stunde gewählt, oder unsere Gartenvögel waren an diesem Tag in anderen Gärten engagiert, um dort gezählt zu werden. Also war unser Zählergebnis zunächst sehr mager. Aber im Laufe des Tages waren dann doch noch einge Gesellen zu beobachten.

II x AMSEL        Beide sind Stammgäste bei uns, die jeden Morgen den Garten nach Eßbarem absuchen

 

0  x ROTKEHLCHEN    Nachdem im Herbst unser Rotkehlchen, das uns immer treu verbunden war, tödlich verunglückte, hat bisher kein neues neues Exemplar das freie Revier übernommen.

 

0 x EISVOGEL   Dieser ist ein seltener Gast bei uns, der ganz spontan unseren Teich besucht, um zu schauen was es Neues gibt. Sein letzter Besuch ist bereits drei Wochen her.

 

Bemerkung: wie wissenschaftlich repräsentativ meine Zählung im gesammten Kanon ist, bleibt natürlich fraglich, denn ich habe die vorhergehenden Zählungen aus den Vorjahren nicht akribisch festgehalten oder notiert. Auch waren die Vorgaben nicht unbedingt identisch. Weiterlesen

Vortrag und Diskussion: Biodiversität und Artenschutz

Neuer Termin am 22.01.2020

Artensterben so gefährlich wie der Klimawandel“ sagt der Weltbiodiversitätsrat in Paris

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Emsdettener Venn: der Hindenburg-Damm

Geschichte der Birken am `Hindenburgdamm`

„die Zeitzeugen werden alt“

Ludwig Klasing macht sich Gedanken über die Bäume an der Allee ins Emsdettener Venn.

Hier seine spannenden Einlassungen zur Historie des Venns:

EMSDETTEN.

Der Weg ins Venn: eine Allee wechselt ihren Charakter, um für die Zukunft zu bestehen!

„Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke, und macht´ sich in der Dämmerung auf den Weg“, ein alter Schlager von Hildegard Knef, den sie 1970 sang, könnte aktuell die Geschichte des so genannten „Hindenburgdammes“ deutlich machen, denn viele der alten Bäume sagen „Ade“.

Es war die Zeit Hindenburgs, nach dem I. Weltkrieg, als man in Emsdetten begann, das weitläufige Hochmoor trocken zu legten, um weitere landwirtschaftliche Flächen am Stadtrand zu entwickeln und den Torf als Brennstoff für die ärmere Bevölkerung zu nutzen. Weiterlesen

Termine – Enkusseln im Emsdettener Venn

Start der Pflegesaison  im „Emsdettener Venn“ war am Samstag den 19.10.2019

die weiteren „Entkusselungs Termine“ vom NABU im Emsdettener Venn

 

09. November 2019

14. Dezember 2019

18. Januar 2020

15. Februar 2020

Treffen um 9:00 Uhr am Aussichtsturm

Jeder Naturfreund, der sich auch mal spontan bei der Moorpflege engagieren will, ist zu dieser Aktion herzlich eingeladen.

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Flora und Fauna im Emsdettener Venn

Ludwig Klasing:

 – Mit offenen Augen durch das Naturschutzgebiet Emsdettener Venn –

„ein Experte mit Sorgenfalten unterwegs“

Ludwig Klasing berichtet über seine Erfahrungen im Moor, über den Artenrückgang und den Verlus der Artenvielfalt auch im Naturschutzgebiet:

„O, schaurig ist´s übers Moor zu gehen“, ein Zitat aus der Ballade „Der Knabe im Moor“, von Annette von Droste Hülshoff bildet für einen Themenabend über die Schönheit des Emsdettener Venns auch heute noch einen spannender Auftakt. „Da birst das Moor, ein Seufzer geht hervor aus der klaffenden Höhle“, heißt es in einer Zeile, die heute aus ganz anderem Grunde zum Nachdenken anregen muss.

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„Naturschutz beginnt im Garten“

Umweltverbände Emsdetten BUND/NABU:

Staudenbörse 2019 im Stadtpark

Hier ein kurzer Bericht von unserer Stauden-Tausch-Börse im Oktober 2019:

  „Wildrosen sind Perlen in jedem Naturgarten“, erklärte Jürgen Schneiders, denn ein Garten ohne Rosen sei undenkbar und vor allen Dingen seien Wildrose die Lieblinge von über 100 Insektenarten. Schneiders ist ein Naturgartenexperte mit Herz, der am liebsten sein Fachwissen an interessierte Mitbürger weitergibt. „Welche Heckenpflanzen sind robust und locken Vögel an oder wie pflegeintensiv sind Stauden?“ am vergangenen Samstagnachmittag konnte er zu jeder Frage spannende Geschichten aus dem Alltag im Naturgarten erzählen.

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Flora und Fauna im Emsdettener Venn

Mit offenen Augen durch das Naturschutzgebiet –

ein Vortrag von und mit Ludwig Klasing

am Mittwoch, 23.10.2019 19:30 – 21:30 Uhr

Stadtbibliothek Emsdetten

 

Das 325 ha große Emsdettener Venn befindet sich im Westen von Emsdetten und wurde 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt.
Hierbei handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores.
Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Aufnahmen zu bewundern. Viele der kleinen Kostbarkeiten werden beim normalen Durchwandern des Venns oftmals gar nicht wahrgenommen. Was neben Rehen, Hasen und Fasanen noch alles zu bestaunen ist, wird Sie überraschen.
Ludwig Klasing bringt eindrucksvolle Fotos mit interessanten und informativen Inhalten in Verbindung, die bewirken, dass Sie beim nächsten Besuch das Emsdettener Venn mit ganz anderen Augen erleben.

 

 

Tag der Artenvielfalt

„für Biodiversität und Artenschutz, mit dem Info-Stand unterwegs“

 

EMSDETTEN.

Wenn Feldlerche und Kiebitz in der freien Natur zu wenige Insekten finden, verhungert ihre Brut! Insektengifte und Unkrautvernichter sind der Tod der Artenvielfalt vor unserer Haustür“, erklärt Thomas Schomaker. Der Emsdettener ist engagierter Naturschützer beim Nabu und er macht sich Sorgen um die Zukunft der Natur in der Stadt und dem Umland.

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„Biodiversität und Artenschutz“

„Die Uhr tickt“: Vortrag und Diskussion mit Dr. Peter Schwartze

am 08.Mai 2019 hatten die Umweltverbände BUND & NABU in die Stadtbibliothek eingeladen. Lesen Sie hier ein Bericht vom Tage:

EMSDETTEN.

Die Brisanz beim aktuellen Thema „Artensterben“ ist, dass es nicht einen Schuldigen gibt, sondern alle Menschen mit ihrem Handeln gleichzeitig Verursacher und Betroffene sind“, erklärte Dr. Peter Schwartze bei seinem Plädoyer für die Rettung der biologischen Vielfalt. „Die Zeit drängt und es müsse sofort mehr getan werden, um die biologische Grundlage unseres Lebens auch für die zukünftigen Generationen zu sichern, denn die Parameter stehen auf Sturm“, so die Botschaft des Naturexperten, der aus seiner täglichen Praxis berichtete.

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