Stilllegung der Atomfabrik in Lingen/Ems gefordert!

Zwei Vorkommnisse im November in der Brennelementefabrik Lingen/Ems fordern soforige Konsequenzen

Wir unterstützen die Forderung zur sofortigen Stillegung

(Bonn, Hannover, Lingen, 06.12.2018)
Nach dem zweiten Vorkommnis innerhalb weniger Wochen in der Brennelementefabrik in Lingen (Emsland / Niedersachsen) fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Konsequenzen.
Aus Sicht des BBU ist der Anlagenbetrieb nicht länger hinnehmbar, die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigartigen Atomfabrik ist erforderlich. Der BBU kritisiert, dass die Landesregierung in Hannover in der Vergangenheit nicht angemessen gehandelt hat, obwohl es immer wieder zu Pannen und Störfällen in der umstrittenen Anlage kam und kommt.
Nach vielfältigen Protesten aus dem In- und Ausland befasst sich derzeit immerhin auch der Bundestag mit der Zukunft der Atomfabrik in Lingen, in der auch Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in Belgien, in der Schweiz und in anderen Ländern hergestellt wird. Im Oktober hat in Berlin eine Anhörung des Umweltausschusses des Bundestages über die Zukunft der Uranfabriken in Gronau und Lingen stattgefunden.
Der BBU, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen werden mit ihrer Forderung nach sofortiger Stilllegung der Brennelementefabrik – und auch des AKW Lingen 2 – breit unterstützt. Die „Lingen-Resolution“, in der die sofortige Stilllegung des AKW „Emsland“ und der Brennelementefabrik Lingen gefordert wird, wird inzwischen von mehr als 350 Initiativen und Verbänden unterstützt.
Weitere Infos unter:    www.bbu-online.de
Dies ist eine Information der BBU – Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
Emsdetten, im Dezember 2018
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