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Station 7

 

Moorgefährdung

 

Torf gehört ins Moor!

Die Reste unserer Hochmoore gehören zu den am stärksten gefährdeten Biotoptypen. Die Hauptursachen für die Gefährdung des Lebensraumes Moor liegen in der landwirtschaftlichen Urbarmachung und in dem industriell betriebenen Torfabbau. Dies hat dazu geführt, dass nur noch ein Bruchteil der ehemaligen Hochmoore in Mitteleuropa erhalten geblieben sind.

Erst die großflächigen Entwässerungsmaßnahmen ermöglichten die Folgenutzungen und damit die meist unwiederbringliche Zerstörung eines einmaligen Lebensraumes.

Immer noch werden allein in Deutschland jährlich 1000 ha Hochmoortorffläche trockengelegt, abgetorft und für die Nutzung in unseren Gärten eingesackt. Alljährlich werden so fast 7 Millionen Kubikmeter Torf in die Gärten eingebracht.

Helfen Sie mit, den einzigartigen und faszinierenden Foto: Vergrabene Natur im Garten

Lebensraum Hochmoor zu erhalten. Verzichten Sie auf den

Torfgebrauch im eigenen Garten!

Nicht allein aus Gründen des Naturschutzes ist der Verzicht auf Torf notwendig:

. Torf enthält praktisch keine Nährstoffe

Durch falsche Anwendung, z.B. das verbreitete Abdecken des Bodens mit Torf sowie den Gebrauch in Sandböden und schweren Lehmböden gehen die positiven Wirkungen des Torfes (Wasserspeicherung, Lockerung des Bodens) schnell verloren

. Torf hat einen niedrigen ph-Wert und führt somit zu einer weiteren Versauerung des Bodens, die nur von sehr wenigen Pflanzenarten benötigt wird.

Frage: Wodurch kann Torf problemlos ersetzt werden ?

a) Gemisch aus Hornspänen und Ton

b) Rindenprodukte und Kompost

c) Gründüngung und Mulchen.

 

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