Ein Dokumentarfilm, der kritisch die zunehmende Massenproduktion von Lebensmitteln beleuchtet und dabei beispielhaft die Industrialisierung der Massentierhaltung anprangert.
Dieser Film entstand 2005 in Österreich, unter der Regie von Erwin Wagenhofer, er erhielt dafür bedeutende Auszeichnungen.
Der Film kommt ganz ohne einen Sprecher aus, die Bilder und einige Kommentare der handelnden Personen (Bauern, Biologen, ...) sprechen für sich.
Kritisch wird die Entwicklung der Agrarpolitik der EU beleuchtet.
Wir vernichten z.B. heute täglich Unmengen an Brot, nur weil Weizen in der EU fast nichts mehr kostet und daher Alles im Überfluss produziert wird.
Die Schweiz importiert Weizen aus Indien, dort wo Millionen Menschen hungern müssen!
Fische im Überfluss aus der Bretagne, Gemüse aus Spanien, Soja aus Brasilien u.s.w!
Die Produktion von Lebensmitteln ist zu einem Wirtschaftszweig verkommen, in dem kein Platz für Rücksichtnahme auf die Belange der Natur oder die Notlagen von einfachen Menschen genommen wird.
Durch die Produktion von hybriden Saatgut machen die internationalen Konzerne nicht nur die Bauern abhängig.
Der Filmtitel war übrigens ein Werbeslogan des Agrarkonzerns Pioneer.
Im Detail ist der Film ungnädig mit dem Zuschauer.
Zitat: "Wäre es nicht gnädig, manches nicht so genau zu wissen?"
Auskunft: Friedel Hesseling |