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Stadtplanung

 

Aktuelles aus dem Rathaus, aus der Stadtplanung

 

 

 

 

 

Emsaue ganz nah

emsaueNaturschutz in der Konfliktzone zwischen Siedlung und Ems.

 

Warum gibt es in unseren Nachbarstädten (Rheine, Telgte Warendorf,...) Wege direkt neben der Ems, während das in Emsdetten weitgehend abgeblockt wird?

Diese zentrale Frage bewegte die Gemüter der Bürgerversammlung vom 7.10.2010 im Emsdettener Rathaus.

 

Im Rathaus ging es hoch her, da dem Naturschutz in der Emsaue Priorität eingeräumt werden muss. Doch Landschaftsplanung und Naturschutz bilden nur einen faden Kompromiss.

 

Zur Frage: In Rheine oder Warendorf gibt esdiese Wege da es hier noch keinen Landschaftsplan, kein NSG gab....

lesen Sie weiter

unsere Meinung zum Thema:

*Emsaue ganz nah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

unsere Meinung

zur geplanten Westumgehung Emsdetten

Die Naturschutzverbände des Kreises Steinfurt

lehnen den Bau der K 53n Westumgehung Emsdettensowie die damit verbundenen Änderungen am bestehenden Straßen-, Wege- und Gewässernetz

aufgrund des hohen Landschaftsverbrauchs

einhergehend mit der Zerstörung der natürlichen

Freiräume und Lebensräume vieler Tierarten ab,

da...

•  die vorgelegten Planfeststellungsunterlagen (Artenkartierung) in mehreren Punkten veraltet, fehlerhaft oder unvollständig sind;

•  der Eingriff nicht ausgleichbare, irreversible Schäden verursachen würde;

•  die prognostizierte Verkehrsentlastung auf Grund der falschen Verkehrsanalyse und falscher Verkehrsdaten zu bezweifeln ist;

•  die zwingend zu beachtenden europarechtlichen Vorschriften zum Artenschutz einer Planfeststellung des Vorhabens dauerhaft entgegenstehen;

•  die veranschlagten Kosten in keinem Verhältnis zum prognostizierten Nutzen stehen

•  die ..........

 

lesen Sie weiter: * Stellungnahme vom 25.05.2009

 

 

 

 

Thema: solares Wohnen

 

 

Betr.: Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 111

„ Rheiner Straße / Hermannstraße“

Anregungen im Rahmen der Beteiligung gem. § 13a und §4 BauGesB

 

   

wir bedauern, dass einst prägende Fabrikbauten aus dem Stadtbild verschwinden.

Wesentliche, historische Stadtmerkmale in Bezug von Wohnen und Arbeiten in der Stadt gehen verloren und führen zu einem Identitätsverlust und damit einer Austauschbarkeit von Stadtvierteln und auch Städten.

 

Fassadengestaltung Rheiner Straße: Aufgrund der Aufgabe der Produktion der Fa. Biederlack an dieser Stelle erfolgt auch hier ein Gesichtswandel.

Als kleines Trostpflaster soll der „alte Turm“ des Gebäudes erhalten werden.

Wir schlagen vor, die alte Fabrikfassade im Neubau des Altenwohnheims zumindest entlang der Rheiner Straße wieder aufzunehmen.

Aufgrund der östlichen Ausrichtung werden für den Funktionsablauf des Gebäudes an dieser Seite nur weniger bzw. kleine Fensterflächen benötigt.

Ein Klinkerfassade, die in Form und Farbe den alten Bestand adaptiert, hätte einen besonderen Charme, der noch durch eine natürliche Fassadenbegrünung durch wilden Wein u.a. gesteigert werden kann und damit den Wohnwert des Objektes verbessern kann.

In der vorliegenden Planung erscheint der „alte Turm“ nur als Relikt, der durch eine Planungs-änderung in den neuen Baukomplex eingebunden werden kann.

 

Fabrikgemäuer, Türme und Ausbauten bildeten ideale Nistmöglichkeiten für verschieden Vogelarten, wie z.B. dem Mauersegler, Eule u.a., die immer seltener im Stadtbild zu finden sind.

Hierzu schlagen wir vor, beim Neubauvorhaben und vor allem am „alten Turm“ Nisthilfen zu schaffen.

 

Nutzung Regenerativer Energien / Dachform / Dachgestaltung: Aufgrund der Veränderungen in Zeiten des Klimawandels sehen wir es als erforderlich an, überall wo möglich, die Voraussetzung zur Nutzung der Solarenergie zu schaffen.

 

Die Vorgabe muss dahin gehend geändert werden, dass nur noch Solardächer bzw. Dachformen, die dafür hergerichtet werden können, genehmigt werden und dass in der Dachgestaltung grundsätzlich „Solar“ steht.

Die alten Fabrikbauten waren markant auch durch verschiedene Dachformen. Hier bietet sich an, das Altenheimprojekt mit einem Pultdach oder sogar mit Sheddach auszubilden.

Im Detail ist dazu die Fassade entlang der Rheiner Straße über ein drittes Stockwerk hinaus mit dem Pultdach auszubilden und den Baukörper Richtung Süden zurück zu nehmen.

Zudem ergibt sich durch die Abstufung eine positive, interessante Sichtachse zum Wohngebiet.

In der Bauvorschrift des Baugebietes sollte u. E. festgelegt werden, dass nur Objekt mit Dach (Pult- oder Sheddach) errichtet werden, die die solaren Anforderungen (Ausrichtung, Bauhöhe u.s.w.) erfüllen bzw. problemlos dazu ausgebaut werden können.

 

Grünplanung: Die Grünplanung in diesem Bereich erscheint uns unzureichend. Die hohe Baumasse sollte ggfls. verringert werden, um eine verbesserte Durchgrünung mit Bäumen zu ermöglichen.

Der Bereich des Spielplatzes sollte um einen Baumareal erweitert werden. Schon eine kleine Hainanlage mit rd. 10 Bäumen erhöht die Akzeptanz und Aufenthaltsqualität.

Die Festlegung in der Pflanzliste ist um weitere heimische Baum- und Heckenarten zu erweitern.

Stellplätze / Auto freie Zone: Der Baukomplex „Altenheim“ könnte nach Möglichkeit mit einer übergreifenden Tiefgarage ausgebaut werden, um den Planbereich Fußgänger- und Wohnumfeldfreundlicher zu gestalten. Damit gibt es die Möglichkeit, dass hier ein weiteres autofreies Wohnprojekt entstehen kann.

 

 

Emsdetten im Mai 2009

für die Umweltverbände in Emsdetten BUND/NABU

Friedel Hesseling

 

 

 

 

Thema: Umweltbildung

„Grünes Klassenzimmer“

 

Betr.: Bebauungsplan Nr. 9B „Alte Kläranlage“

Stellungnahme und Diskussionsbeitrag zum Konzept

 

   

Gegen die Änderung des Flächennutzungsplans im Bebauungsplan Nr. 9 B „Alte Kläranlage“ gemäß Ihrer Vorlage bzw. Ihrem Entwurf vom 10.02.2009 haben wir keine Vorbehalte.

Das Konzept „Grünes Klassenzimmer“:

Wir begrüßen, dass die Faktoren des „Grünen Klassenzimmers“ erhalten bleiben werden und damit ein Baustein für Umweltbildung und Jugendarbeit in Emsdetten weiter bestehen und entwickelt werden kann. Die Module des „Grünen Klassenzimmers sind: - Baumensemble (Bereich Kläranlage) - alte Mooreichen (dito) - Raumangebot (noch offen) - Jugendbildungsreferent (NN)

 

Historie und Planung:

Das Konzept des „Grünen Klassenzimmers“ wurde im Zusammenhang mit der Regionalen 2004 entwickelt. Zur weiteren Planung der Anlage „Alte Kläranlage“ im Rahmen des grünen Klassenzimmers wollen wir einige Anmerkungen machen. Die Grünanlagen, die im Rahmen der Regionale 2004 als „Grünes Klassenzimmer“ mit der Baumgruppe und den Mooreichen angelegt wurden, bezeichnen Sie als Relikt. Im eigentlichen Wortsinn handelt es sich nicht um ein Relikt, denn das Programm, dass mit dem „Grünen Klassenzimmer“ initiiert worden war, wird unverändert von den Umweltverbänden in Emsdetten erfolgreich weitergeführt und weiterentwickelt. Umweltbildung ist kein Relikt sondern Zukunftsaufgabe.

Damit wir den Begriff „Relikt“ ad actas legen können, wäre es nun an der Zeit, das Konzept das mit der Regionale 2004 und dem Grünen Klassenzimmer begonnen und diskutiert wurde nun, einen nächsten Schritt weiter zu führen. Wir haben einen regen Zuspruch im Bereich der Umweltbildung von Kindern. Aufgrund von Personalmangel fehlt es uns leider für die weiterführenden Arbeiten im Umweltbildungsbereich für Jugendliche und junge Erwachsene an erfahrenen Umweltpädagogen. Insbesondere sei auf unsere sehr guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Umweltbus „LUMBRICUS“ der NUA-NRW hingewiesen. Seit Jahren wird diese Umweltbildungseinrichtung von uns engagiert. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen der Schulen und auch unserer Kinder- und Jugendgruppe statt. Unsere Erfahrungen in den letzten Jahren zeigen, dass eine Vertiefung durch eine feste Einrichtung vor Ort einem größeren Kreis von interessierten Kindern und

Jugendlichen Zugang zu Natur und Umweltwissen ermöglichen wird und damit neben Schule, Sport und Freizeit einen nachhaltigen Lebensinhalt geben kann.

 

Raumangebot:

Wie oben bereits angemerkt, fehlen dem „Grünen Klassenzimmer“ neben den Umweltpädagogen auch immer noch der Schulungs-, Werk- und Arbeitsraum sowie ggfls. Ausstellungsflächen. Seinerzeit war diskutiert worden, dass die sog. Remise (bzw. Garage) der alten Kläranlage hierfür „bei Gelegenheit“ herangezogen werden könnte.

Jugend- und Umweltzentrum am Rande der Emsaue: Die nunmehr geplante Umwidmung des Grundstücks zum Jugendtreff sollte daher konsequent auch Projektbezogen zur Umweltbildung der Jugend genutzt werden.

Die Widmung der alten Kläranlage, die im Rahmen der Regionale 2004 unter dem Thema: „Natur und Technik“ gefasst wurde, sollte beibehalten und mit der Neuausrichtung auf „Umweltbildung, Jugend- und Freizeitanlage“ ergänzt werden. Ein Freizeitangebot mit Sport (Skateranlagen), Musik (Detten rockt), Kunst Kunst-Act / Graffiti – Initiative), Natur- und Umweltbildungszentrum, Creativräumen (Ausstellungen) und einem Treffcafé wird sich bei kompetenter Führung als zukunftsweisend für die Jugend erweisen.

 

Trägerverein und personelle Ausstattung:

Die mögliche räumliche Umgestaltung der alten Baukörper wie auch die adäquate Nutzung der Außenanlagen in Anbindung an die Stadt sowie der Emsaue werden sich wunderbar eignen für eine fruchtbare Symbiose Umweltbildung und Freizeitgestaltung der Jugend. Dieses Konzept muss Erfolg haben. Daher wird es erforderlich sein, neben der räumlichen Ausgestaltung, entsprechendes Personal einzuplanen. So wäre ein Trägerverein (wie vergleichbar in Stroetmanns Fabrik) denkbar. Ein ganztägiger Betrieb mit anwesendem Personal muss gewährleistet werden. Eine Besetzung mit mind. ½ Stelle als Bildungsreferent/in schlagen wir vor. Eine Vernetzung mit den Umweltbildungseinrichtungen, den Umweltverbänden und der Biologischen Station sind hierfür möglich. Eine weitere ½ Stelle sollte aus der Sozialarbeit / Jugendbetreuung generiert werden.

 

Etat: Neben den Kosten, die für den Umbau aufgewendet werden müssen, muss gewährleistet werden, dass ein Etatposten für den lfd. Betrieb langfristig zur Verfügung stehen wird.

 

Fazit: Wir bitten Sie, das Projekt entsprechend v.g. Ausführungen weiter zu verfolgen. Wir werden uns gern in die weitere Planung und Umsetzung einbringen und die Detailfragen diskutieren. Für eine weitere Beteiligung stehen wir zur Verfügung.

 

Emsdetten, im Februar 2009

für die Umweltverbände in Emsdetten

BUND/NABU

Friedel Hesseling

 

 

 

 

 

Baumschutz in Emsdetten

Die Bäume vor Stroetmanns Fabrik sollen verschwinden!

Wir meinen:

"Stadtplanung geht auch anders!"

und fordern den Erhalt der Bäumee!

Lesen Sie

unsere Stellungnahme * Antrag zum Thema Stroemanns Fabr
 

 

Baumschutz in Emsdetten

Die Bäume an der Geschwister

Scholl Schule werden

zugepflastert.

Wir fragen:

" Muss das sein"

 

 

 

Lesen Sie

unsere Stellungnahme zur Stadtplanung * Die Eichen an der Schule
 

 

 

 

Neues aus dem Rathaus:

"Freiflächenentwicklungsprogramm"

Wir beantragen:

Die weitere langfristige Stadtplanung wird auf Basis des im Detail noch zu diskutierenden Freiflächenentwicklungskonzeptes unter das Motto: "ökologische Stadt der Zukunft" gestellt. Sämtliche Maßnahmen der Stadtplanung erfolgen unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen Handels.

 

Lesen Sie unsere Stellungnahme zum Freiflächenentwicklungsprogramm der Stadt Emsdetten ...

lesen Sie weiter unter:

* Stellungnahme

 

 

 

 

 

 

Pressetext:

Innenstadtkonzept der Stadt Emsdetten

hierzu einige Aspekte:

 

im Rahmen des Innenstadtkonzeptes zur Umgestaltung und Modernisierung der Innenstadt werde die Bürger um ihre Meinung gefragt.

Für die Umweltverbände in Emsdetten erscheint die Berücksichtigung folgender Aspekte wichtig:

Baumschutz : Die Entfernung bzw. Reduzierung des Baumbestandes wird abgelehnt. Im Rahmen der seinerzeitigen Stadtsanierung wurden die meisten dieser Bäume gepflanzt. Erst nach Jahren haben sie ihr prägendes Bild entwickeln können, spenden Schatten an den sonnigen Tagen und verbessern das Umfeldklima. Inzwischen gehören sie zum Innenstadtbild, man sollte sie daher nicht durch exotische Ziergehölze und Allerweltsgrün ersetzen.

Zudem weisen wir darauf hin, dass die Baumscheiben nicht unverhältnismäßig verdichtet werden, wie dies soeben bei den Linden am Kirchplatz geschehen ist.

Pflasterung : Hier plädieren wir für die umweltfreundlichste Lösung, und zwar der Wiederverwendung des bestehend Pflasters.

Die Innenstadt wurde seit der Stadtsanierung durch die Pflasterung mit den Katzenköpfen und Klinkern geprägt. Eine Aufnahme des Pflasters und Neuverlegung ist u.E. eine kostengünstige und dazu umweltfreundliche Variante, da bestehende Naturbaumaterialien im prägenden Innenstadtbereich der Stadt das vertraute Stadtbild erhalten. Die Wiederverwendung dieser robusten Steine ist problemlos. Zudem erscheinen sie zeitlos, da sie nicht modisch sind. Üblicherweise verwendet man sie in Altstädten zur Unterstützung der Architektur.

Die ausgelegten Musterpflasterungen werden insoweit abgelehnt, da sie "nichts besonders" sind, man findet diese Pflasterungen in Bochums Norden wie auch im Süden von München u.s.w. sie sind zwar "autofreundlicher" aber doch nur typisch für eine Betonierung und Versiegelung.

Naturbausteine prägen den Charakter der Straßen mehr als dies Betonpflaster können.

Stadtbeleuchtung : Müssen es neue Industrieleuchten werden oder wurden alternativ umweltfreundliche Energiesparmodelle ggfls. mit Solarbetrieb in die engere Wahl gezogen?

Stadtgrün: Bei der weiteren Bepflanzung der Innenstadtbereiche sollte auf auf heimische Gehölze und keine exotischen Pflanzen zurück gegriffen werden.

 

Emsdetten, im November 2006

 

 
 
 

 

 

 

 

 

28. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Emsdetten

Bebauungsplan Nr. 57a "Lerchenfeld"

Stellungnahme der Umweltverbände in Emsdetten

zum lesen klicken Sie hier

 

 

Auszug aus dem Baugesetzbuch

zum lesen klicken Sie hier

 

 

 

 
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