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Der Lumbricus-Bus

Der Lumbricus-Bus

 

Der Lumbricus-Bus war bei uns zu Besuch am

12. und 13. April 2005

Mit dem Thema: Umweltforschung für junge Leute im Wald und am Bach.

 

Standort in der Mühlenbauchaue

mit Regina von Oldenburg

 

 

BRENNPUNKT . die Jugendseite der Emsdettener Volkszeitung berichtet darüber am 16.April 2005

Der Natur auf der Spur

Umweltbus begeisterte junge Forscher

EMSDETTEN .

Wenn doch nicht nur der Biologie-Un­terricht immer so einen Spaß machen würde - dann wäre Deutschland kein PISA-Notstandsland. "Der Spaß ist für uns neben dem Wissen ein ganz zentraler Punkt", freut sich die Umweltpädagogin Regina von Oldenburg, dass der "Lumbricus" bei den Kinder so gut ankommt.

Zwei Tage lang war der Um­weltbus der Natur- und Um­weltschutz-Akademie NRW in Emsdetten zu Gast. Die örtli­chen Umweltschutzverbände BUND und.NABU hatten ihn am ersten Tag an ein kleines Wäldchen am Dahlienweg be­ordert und am zweiten Tag auf das Egeplast-Gelände an den Mühlenbach dirigiert.

Hier konnten sich zwei Ta­ge lang Schüler unter der fachkundigen Anleitung von Regina von Oldenburg als For­scher betätigen.

Am Dahlienweg zogen die Kinder vom Gymnasium Martinum mit allerlei Gerätschaf­ten in den Wald aus. Sie zo­gen Bodenproben, sammelten Laub samt der darin lebenden Kleintiere. Mit einem Maß­band wurden Baum und Strauch vermessen, mit einem speziellen Gerät die Lichtstär­ke untersucht.

Die Jungen und Mädchen aus der Käthe-Kollwitz-Realschule und der BUND-Jugendgruppe zogen einen Tag spä­ter aus, um den Lebensraum im Mühlenbach zu ergrün­den. Pflanzen und Tiere blie­ben in den Keschern hängen. Star war ein kleiner Fluss­krebs. Da war den Kindern klar: Der Mühlenbach ist ein gesundes Gewässer.

Ihre Vermutungen über die Beschaffenheit von Wald und Bach fanden die Kinder bei der Auswertung ihrer gesam­melten Wasser- und Boden­proben im Umweltbus bestä­tigt. Er ist bis unter das Dach bestückt mit technischem Ge­rät. Warum kann der Biolo­gieunterricht nicht immer so spannend und aufschlussreich sein, fragte sich mancher Schüler? Die Antwort weiß die Umweltpädagogin Regina von Oldenburg. "Das liegt zumeist nicht an den Lehrern. In den Schulen fehlt oft das wissen­schaftliche Gerät, das wir ein­satzbereit haben."

So vergingen die drei Stun­den im Umweltbus bei span­nenden Experimenten wie im Fluge. Der Bus ist weiter ge­fahren. Was den Schülern bleibt ist eine Dokumentation ihrer Arbeit, die sie noch lan­ge an diesen interessanten Unterricht erinnert. . mb

Bild: Umbricus 1

Hier fanden Kinder sogar einen Flusskrebs, der sich ausschließlich in sauberen

Wasser wohlfühlt.

Bild: Umbricus 2

So eine Wasseruntersuchung im Bus ist aufschlussreich. Das Ergebnis zeigte eine gute Mühlenbachqualität.

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