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Thema: Landwirtschaft

Hähnchenmastanlagen

 

 

Thema: Hähnchenmast

Die großindustrielle Landwirtschaft verfolgt allein ökonomische Ziele,

aber

- Landschaftsschutz

- Tierschutz

- Emissionsschutz

- Gesundheitsschutz

- ökologische Nachhaltigkeit

sind scheinbar nur Themen, sofern gesetzliche Normen eingehalten werden müssen!

In vielen Gemeinden des Kreises und des weiteren Umlandes werden derzeit eine Unzahl von neuen Großmastanlagen geplant und neu errichtet, obwohl es bereits eine zu hohe Dichte dieser Anlagen bereits bei uns gibt!

 

Wir fordern die Gesetzgeber auf, endlich Richtlinien und Verordnungen zu erlassen, die diesem unkontrollierten Expansionsdrang der industriellen Landwirtschaft enge Grenzen setzt: z.B.:

- ist das Fehlen von Grenzwerten für gesundheitsgefährdende Emissionen unverantwortlich;

- die Privilegien der Landwirtschaft dürfen nicht für industrielle Mastanlagen

Gültigkeit haben;

- die planungsrechtliche Zulässigkeit muss höchstrichterlich (OVG Münster) überprüft werden;

- die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden müssen ihre Möglichkeiten der Ablehnung qualifiziert ausschöpfen;

- die Genehmigungskriterien müssen öffentlich werden (u.a. durch Beteiligungs-verfahren der Verbände);

und...

und...

sagen Sie uns hierzu Ihre Meinung!

 

 

 

 

Hier zwei Beispiele von Großmastanlagen im Kreis:

"BI Nordwalde"

 

In der Kirchbauerschaft plant der Landwirt S. eine Großmastanlage für 84.000 Hähnchen im Außenbereich - fernab von seiner Hofanlage - zu errichten.

Durch die betroffenen Nachbarschaft wurde im November 2009 die

Bürgerinitiative für Landschaftsschutz in Nordwalde

gegründet, die sich gegen den Bau der unverträglichen Anlge richtet.

Wir vom Naturschutz unterstützen die Initiative.

 

Worum des der BI geht, lesen Sie u.a. im Bericht der WN vom 20.11.2009

lesen Sie weiter den Bericht der WN: * Gründung der BI Nordwalde

 

 

 

 

 

"Recke"

Hähnchenmastställe auf dem Vormarsch

Auch in unmittelbarer Nähe des Recker Moores gibt es bereits mehrere Großmastanlagen, dennoch sind weitere in Planung.

Es liest sich wie ein Krimi, der doch keiner ist!

 

Den Bericht von Rainer Seidl über Gründe und Hintergründe müssen Sie gelsen haben!

lesen Sie weiter : * Mastställe auf dem Vormarsch

 

 

 

Bericht:

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Podiumsdiskussion im Kreishaus Steinfurt

Hähnchenmast - Fluch oder Segen?

der Saal des Kreishauses ist voll besetzt an diesem Abend, so groß ist das Interesse an diesem Thema.

 

Nach den Statements der 5 Referenten schließt sich noch eine ausgiebige Debatte an.

 

Ein detaillierter Bericht vom Tage ist z.Zt. noch in Bearbeitung, daher

lesen Sie hier zunächst den

Bericht der WN vom Tage: weiter: * Horror, Peanuts, Killer-Viren . . .

 

 

Als Fachreferenten hatter der BUND - KG Steinfurt -

eingeladen:

Roger Fechler

(Landwirtschaftskammer NRW)

Thema:

 

Entwicklungstendenzen in der Landwirtschaftli­

chen Veredelungspraxis

Friedrich Ostendorff (Biolandwirt)

Thema:

 

Als Bauer überleben ohne Massentierhaltung

 

Dr. Rolf Winters (ULB Kreis Steinfurt)

Thema:

 

Genehmigung von Tierhaltungsanlagen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)
Dr. med. H. P. Ammann: (praktischer Arzt)

Thema:

 

Gefahren aus den Hähnchenmastanlagen durch
Keime und Bioaerosole
Ingo Goedeke: (Fachreferent des BUND NRW)

Thema:

 

 

Geruchsbelastung und Ammoniakemissionen - Stickstoffeinträge in Naturschutzgebiete

Fragen zum Baurecht

Moderation: Dr. Michael Harengerd (Mitglied im Regionalrat)

 

In den letzten Monaten konnten wir eine deutliche Veränderung in der Münsterländischen Parklandschaft beobachten. Es werden groß dimensionierte Gebäude errichtet, z. B. für die Hähnchenmast. Die Diskussionen in der Bevölkerung und kritischen Fragen nahmen zu.

Beispielhaft seien einige erwähnt: Was gilt denn nun: Entwicklung des sanften Tourismus, speziell Fahrradtourismus usw., oder Entwicklung hin zur „industriellen Landwirtschaft“?

Wie wirken sich die Emissionen aus?

Dies ist für uns der Anlass, über das Wieso und Warum zu sprechen, und einen Teilaspekt zu beleuchten, nämlich welche Auswirkungen die Emissionen auf Natur und Menschen haben.

 

 

   
   
   

 

 

Thema

Leistungsschau der Landwirtschaft

Hähnchenmastanlagen im Kreis Steinfurt

Unsere Meinung zur Berichterstattung zum 5. Tag der Landwirtschaft am 20.09.2009 des WLV in WN / MZ und EV Zeitung.

 

Besucherrekord bei der Leistungsschau der konventionellen Landwirtschaft am Wochenende in Riesenbeck.

Gut war, dass sich die Landwirtschaft in ihrer vollen Breite präsentierte. So war u.a. auch die FNL –Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft – präsent, die sich sachlich über kritische Themen mit der Öffentlichkeit auseinandersetzen will.

 

Doch leider wurde ein wesentliches Problem, welches den Umwelt- und Naturschutzverbänden und vielen Bürgern im Kreis Steinfurt seit langem auf den Nägeln brennt, nicht thematisiert, und zwar die stetig steigende Zahl von Hähnchenmastställen in der Region.

 

Denn die Hähnchenmast scheint derzeit besonders im Münsterland zu boomen. Zum Beispiel die Gemeinde Billerbeck im benachbarten Kreis Coesfeld ist inzwischen zu einem Epizentrum der industriellen Geflügelhaltung geworden, es sollen dort allein in diesem Jahr 13 neue Mastställe mit mehreren hunderttausend Tieren in Betreib gehen. Aber auch im Kreis Steinfurt sollen neben den vielen bereits genehmigten Intensiv-Mastbetrieben eine Unzahl neuer Hähnchenmastanlagen entstehen.

„Eine verhängnisvolle Entwicklung“ konstatiert der BUND, Kreisgruppe Steinfurt –Bund für Umwelt und Naturschutz -.

Viele Bürger gehen wegen der Umweltbelastungen der Mastanlagen und den weiterhin erteilten Baugenehmigungen auf die Barrikaden, denn sie fürchten wegen der mit dem Betrieb verbundenen Umweltbelastungen um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder.

 

„Die Emissionen der Großmastanlagen sind nicht unkritisch“, bescheinigen Experten, denn in der Abluft können gefährliche Keime von Viren oder Bakterien enthalten sein, so genannte Bioaerosole.

Ein weiteres unzureichend gelöstes Problem sind die erheblichen Kotmengen, die von den 40.000 oder auch 80.000 Tieren je Maststall dort laufend produziert werden. Teilweise soll der aggressive Mist von Spezialfirmen entsorgt bis nach Sachsen-Anhalt gekarrt werden. „Ein Mülltourismus der besonderen Art“ bedauert der BUND.

Wie viele Großmastanlagen sollen von der zuständigen Kreisverwaltung noch Genehmigt werden, bevor die Maßstäbe der Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Entwicklung auch in diesen Teil der regionalen Landwirtschaft eine Grundsätzliche Bedeutung erhält.

Der BUND fordert die Verantwortlichen auf, über die Probleme der Massentierhaltung und den Problemlösungen gemeinsam zu debattieren und die papierenen Thesen der FNL mit Inhalt zu füllen.

 

Wir bleiben am BAll!

 

 

 

 

13 neue Mastbetriebe im Kreis Steinfurt

Das gemeine deutsche Haushuhn und auch das edle Zuchthuhn haben es relativ gut bei uns.

Dagegen ist es um das Mastgefieder übel bestellt. Am 11.11.2008 berichtet die Münstersche Zeitung

lesen Sie unseren Leserbrief vom 11.11. * Streit ums Geflügel

 

 

 

 

 

 

Steinfurter Appell

“Landschaft schützen

- Bäuerliche Landwirtschaft erhalten

- Mastindustrie eindämmen!“

Aus unserer Sicht ist die agroindustrielle Hähnchenmast wie auch die im großen Maßstab betriebene Schweine- oder Rindviehmast aus vielfältigen Gründen bedenklich, weil....

lesen Sie weiter zum Thema

Tiermast * Steinfurter Appell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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