Ems und Mühlenbach

Renaturierung EMS

Der Vielfalt Raum geben

Luftbild EV-Spellmeyer

Info-Veranstaltung der

Bezirksregierung Münster

vom 26.08.2017

 

lesen Sie hier den Bericht

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Großbaustelle Ems bei Hembergen/Entup

Eine Exkursion zur Baustelle „Wiederanbindung des Ems-Altarms bei Hembergen/Entrup“ ist z.Zt. höchst interessant und spannend.

 

Wir besuchten die wohl z.Zt. größte Baustelle im Kreis ST am letzten Wochenede und fanden beeindruckende Bilder von der Wiederherstellung der Ems-Auen-Landschaft.

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Renaturierung Ems im Bereich Greven

Auch im Bereich Greven plant die Bezirksregierung umfangreiche Baumaßnahmen zur Renaturierung der Ems, dem Hochwasserschutz und der Durchlässigkeit gem. WRRL:

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Renaturierung Ems bei Hembergen

Impressionen im Januar 2017

Die Ems ist eine „Sandstrom“. Hier wird das alte Bett neu enstehen.

 

 

 

wo während der Baumaßnahme Bagger und LKWs das Bild prägen erhält die Natur ihren natürlichen Raum zurück

 

 

die alte Brücke bei Entrup hat ausgedient, sie soll aber einen neuen Platz im Naturschutzgebiet „Emsaue“ erhalten

 

 

 

das neue Bett der Ems. Es wird spannend, wie sich dort die Ems ´einnisten´wird, denn die Planer wollen dem Fluss wieder mehr Raum gewähren, dies auch dem Hochwasserschutz geschuldet

 

20. Januar 2017

Ranatrurieung der Ems bei Hembergen

Seit dem 08. Oktober 2016 sind Bagger und LKWs unermüdlich dabei, die alte Emsauenlandschaft neu enstehen zu lasssen.

Wir besuchten die Baustelle im Dezember

Der neue Flussverlauf ist schon zu erkennen (12/2016)

 

 

 

Hier wir sich die Ems bei Hochwasser ausdehnen können.

 

 

 

Der Altarm bleibt aufgrund seines hohen ökologischen Wertes erhalten, der neue Flusslauf wird paralell verlaufen

 

 

 

 

 

 

Renaturierung der Ems bei Hembergen

Eine Geschichte der Schutzgemeinschaft EMS

Es ist inzwischen über 30 Jahre her, dass unter Federführung des Naturschützers Heinz Rinsche die Schutzgemeinschaft Ems gegründet wurde.

Die Resolution zur Renaturierung der Ems vom 11. März 1986 wurde von zahlreichen Vereinen, Verbänden und vielen Mitbürgern aus Emsdetten und dem Kreisgebiet unterzeichnet. Es war eine breite Bürgerbewegung die sämtliche Naturliebhaber einschloss. Aber auch bei den Naturnützern warb er für Akzeptanz. Für Heinz Rinsche war es damals schon wichtig, sämtliche Teile der Bürger mit ins Boot zu holen, um das Wesen der alten Ems und ihre natürliche Umgebung zurück zu gewinnen.

„Die Ems muss wieder krumm werden“, unter diesem Motto kämpfte Heinz Rinsche unermüdlich  für seine Ideen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und der Beseitigung von Fehlern der Vergangenheit. Bei der Bezirksregierung war er ein ständiger Gast, der mit seinem Fachwissen und seiner Kompetenz Akzeptanz und Zustimmung fand. Mit seinen Ideen und Plänen suchte er immer wieder die Öffentlichkeit. Auch bei den Grundstückseigentümern, den Landwirten und Nutzerverbänden warb er unermüdlich.

„Ringemanns-Hals“, die Renaturierung an der Bevermündung und bei Einem am Oberlauf bei Warendorf markierten nur einige der wesentlichen Veränderungen an der Ems, die er immer mit viel Herzblut verfolgte. Bei sämtlichen Baumaßnahmen der Renaturierung an der Ems war er in der ersten Reihe dabei. Sparte nie mit Lob wobei er aber nie Ruhe gab, denn der Flusslauf hat noch viele Kilometer, die noch renaturiert werden müssen.

Aber es brauchte über 30 Jahre, bis jetzt endlich auch die ersten Arbeiten an der Ems bei Hembergen / Entrup  in der Natur erkennen lassen, wie auch hier eine wunderbare alte Emslandschaft neu entstehen wird. „Ein Gewinn für die Natur, für die Landschaft und auch für den Menschen“, davon ist er überzeugt.

 

Die Begeisterung ist groß, dass nun auch hier der Startschuss gefallen ist!

08.10.2016

Ems – Renaturierung

Eine neue Flusslandschaft entsteht an der Ems bei Entrup/Hembergen

Emsaltarm bei Hembergen wird renaturiert!

Eine  Info der Bezirksregierung Münster vom 08. Oktober 2016:

Münster/Emsdetten/Hembergen/Saerbeck. Das Projekt zum Wiederanschluss eines Altarms der Ems bei Emsdetten, Ortsteil Hembergen, ist durch Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster Ende des Jahres 2013 genehmigt worden.

Vorbereitende Arbeiten, um die Baustelle zu erschließen und die Gewässerböschung aufzuweiten, sind bereits umgesetzt. Jetzt hat die erste Bauphase der Reaktivierung des Emsaltarms begonnen. Die Bauarbeiten werden in mehreren Abschnitten umgesetzt und dauern voraussichtlich bis ins Jahr 2020.

Im Zuge der Begradigung der Ems ist im Jahr 1935 ein Teil des Flusslaufes bei Emsdetten, Ortsteil Hembergen, vom  Gewässer getrennt worden. Seit rund dreißig Jahren gab es Überlegungen, Planungen und Diskussionen, diesen etwa zwei Kilometer langen Altarm wieder an die Ems anzubinden. Parallel hierzu wurde in Hembergen ein Bodenordnungsverfahren durchgeführt, um genügend Fläche für die Altarmanbindung bereitzustellen.

08. Oktober 2016,

 

 

Passend zumm Thema ein kleiner Exkurs in die Geschichte der Ems von Anke Hackethal, erschienen in der EV-Emsdetten Volskzeitung (08.10.2016)

Renaturierung an der Ems im Bereich Saerbeck – Entrup

Bauarbeiten haben begonnen

 

EMSDETTEN. Mitglieder der Naturschutzverbände besichtigten in dieser Woche die Bauarbeiten am Emsprojekt der Renaturierung und Anbindung des Altarms in Hembergen.

„Endlich“, so Heinz Rinsche, „wird nach 28 Jahren harter Arbeit der Ems wieder Raum gegeben, der bestehende Altarm wird wieder angeschlossen. Die Bauarbeiten zur Renaturierung und Anbindung des Altarms haben begonnen. Ein großes Projekt für den Hochwasserschutz und für die Entwicklung der Natur in diesem Bereich“. Rinsche erläutert bei der Wanderung, wie wichtig dieses Projekt für den Erhalt wertvoller Strukturen ist. Der Silberweidenwald und die angrenzenden Bereiche bieten seltenen Pflanzen und geschützten Tieren einen Lebensraum. Pirol, Eisvögel und Nachtigallen sind hier nicht selten anzutreffen.

„Nach den vergangenen Starkregenereignissen mit gravierenden Folgen in Greven und Münster“, so Friedel Hesseling vom BUND, „ist dies auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg für den Schutz der Menschen. Die entstehenden Retentionsflächen bieten bei Hochwasser dem Wasser die Möglichkeit abzufließen“.

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen, 770.000 € aus dem Topf für die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinien und des Hochwasserschutzes werden für eine Brücke ausgegeben, damit ein einzelner Landwirte seine Felder bequem erreichen kann. Die Zuwegung über den Emssperrdeich wäre sicherlich eine billigere Lösung gewesen. „Von diesem Geld hätte man besser weitere Hochwasserschutzprojekte umsetzen können. Hoffentlich entsteht jetzt nicht wieder die Mär vom teuren Naturschutz“, so Hesseling.

Insgesamt sind sich die Teilnehmer aber einig, dass hier ein Bereich entsteht, der sich zu einem Leuchtturm des Naturschutzes entwickeln kann.

alte und neue Brücke bei Entrup/Saerbeck

Links die alte Brücke, daneben die neu Brücke (in Bau) über die Ems bei Entrup/Saerbeck

20.November 2014

B. Meibeck

Emsspaziergang

Sehr schön und sehenswert

diese Fülle an bunter Sommerblumen – in den Emswiesen unterhalb der Einmündung des Mühlenbachs. Nur wenige Jahre ohne Düngung reichen bereits aus, um diese farbenfrohe Blumen- und Kräutermischung hervorzubringen.

 

 

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ARCHIV

Emsdetten an der Ems und Mühlenbach

IN UNSEREM ARCHIV

In unserem Archiv finden Sie Beiträge zur Entwicklung des Naturschutzes an der Ems.

lesen Sie weiter:


http://www.umweltverbaende-emsdetten.de/ems.htm

 


Wie lässt sich Patient Ems wiederbeleben?

Wie lässt sich die Mündungsregion der Ems ökologisch wiederbeleben? Dieser Frage widmete sich gestern eine Konferenz der Umweltschutzorganisation WWF in Emden. Experten aus dem In- und Ausland erörtern mit Akteuren aus der Region, Verwaltung und Umweltverbänden vorhandene und neue Ideen zur Sanierung der Unterems. Weiterlesen

Flurbereinigungsverfahren in Hembergen: Der Altarm wird zur Ems

Bevor der Ems-Altarm – die natürliche Grenze zwischen Saerbeck und Hembergen – an das frühere Flussbett angeschlossen wird, muss ein „vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren“ auf Hembergener Gebiet durchgeführt werden.

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Emsaue ganz nah

Emsaue ganz nah

Anfrage und Antrag an den Rat der Stadt Emsdetten

hier: Bürgeranhörung und Anmerkungen zur Planung

Am Donnerstag, 07. Okt. 2010 wurde der aktuelle Planungsstand der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Veranstaltung im Rathaus haben wir viele Gespräche zu diesem Thema geführt und viele Anregungen erhalten.

In den Anträgen und Anregungen der Schwamborn-Fraktion können wir keine positiven Seiten erkennen.

Andererseits gibt es viele Mitbürger, die wg. der Detailplanung unzufrieden sind.

Hier einige Meinungen der Unzufriedenheit:

  • Wieso muss soviel Geld ausgegeben werden für ein Projekt, dass auch ohne wesentliche Eingriffe gut zu machen wäre,
  • Wieso wird eine intakte Naturlandschaft mit „Möbeln“ voll gestellt? Hier wären weniger Sitzbänke, Verzicht auf Info-Tafeln, Steelen und Blick-Fenster, weniger aufwändiger Wegeausbau usw. besser bzw. an anderer Stelle sinnvoller.
  • Soll aus dem Naturschutzgebiet Emsaue ein weiterer Stadtpark werden? Mehr Behutsamkeit und Stringenz des Naturschutzgedankens wären hier angebracht.

Das Projekt ist seit langem in der Planung und Diskussion daher wollen wir diese auch nicht in Frage stellen, wollen aber in den Details einige Anregungen zur Diskussion stellen:

  • Um eine angedachte Beweidung zu ermöglichen, wäre es erforderlich, die geplante neue Wegeführung im Bereich des Spiel- /Bolzplatzes und des Biotops deutlich zu verkürzen, um damit dort einen Korridor zu schaffen der es den Tieren bei Hochwässern ermöglicht auf höher gelegene Flächen hinter Blomerts Guort zu gelangen.
  • Änderung der Wegführung, Verzicht auf den Hochweg entlang des Walls an der Kläranlage. Verzicht auf die Metall-Wege-Konstruktion, denn so etwas gehört nicht in ein Naturschutzgebiet!

Dafür sollte der Weg durch den Bereich der alten Kläranlage geführt werden. (s. Anlage *1). Der Park-Bereich der „alten Kläranlage“ mit seinem „Grünen Klassenzimmer“ sollte mit den ersparten Mitteln zum „Info Zentrum Emsaue“ aufgewertet werden (s. Anlage *2)!

Hier sollten die wesentlichen Infotafeln über den Naturschutz, die Emsaue, Bedeutung der Ems für Emsdetten, geschichtliches, informatives und kreatives ihren Platz finden.

Denn dieses „Info Zentrum Emsaue“ liegt fast im Mittelpunkt des Ems-Radweges (375 KM von der Senne bis zur Mündung). Der Emsradweg gewinnt immer größere Bedeutung für Naherholung und Kurzreisen mit dem Rad.

Hier kann die Stadt Flagge zeigen und mit geringem Aufwand ihr touristisches Image aufbessern. Das Industriedenkmal und der Bereich der „alten Kläranlage“ wären als touristisches Info-Zentrum im Mittelpunkt der Ems geradezu ein Leuchtturm.

  • Des weiteren rege ich an, das Gemäuer der alten Kläranlage wieder zu revitalisiert und wie 2004 im Rahmen der Regionale zu einem Umweltzentrum „Mittelpunkt Emsaue“ zu widmen. (s. unsere früheren Anmerkungen und Anträge).

EMSDETTEN, den 13. Oktober 2010