Natur

Mauersegler und Schwalbenexkursion

Mauersegler und Schwalbenexkursion

mit Georg Strickling  am Samstag 27.05.2017

„Mauersegler und auch die Mehlschwalben galten einst als Glücksbringer. Auf jedem Bauernhof und überall in der Stadt waren sie zuhause“ erklärte Georg Strickling auf seiner Exkursion am Samstagabend. Der Mauersegler, der Vogel des Jahres 2003, stand an diesem sonnigen Abend im Mittelpunkt des Interesses.

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feuchte Wiesen am Venn

Wie aus einer feuchten Wiese ein Maisacker wurde.

Eine kleine Geschichte am Rande des Emsdettener Venns und dem Naturschutzgebiet der Feuchtwiesen am Mex-Clemens-Kanal, aber eigentlich ein großer Skandal, bei dem wir machtlos zum Zuschauen verdammt sind:

 

Das Emsdettener Venn und das Naturschutzgebiet der „Feuchtwiesen am Max-Clemens-Kanal“ hüten ein beachtlichen Schatz, denn hier sind der große Brachvogel, Kiebitz, Rebhuhn, Uferschnepfe und die Goldammer – um nur einige wenige Arten zu nennen – zuhause. Ihr Tisch für die Nahrungssuche ist reich mit Schwebfliegen, Mücken, Käfern, allerlei Larven und sonstige Insekten – um auch hier nur einige zu nennen – gedeckt.

aber:

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Zum Tag des Baumes

Totes Holz ist oft erstaunlich lebendig. Stirbt ein Baum, so zieht sofort neues Leben ein. Etwa 1.500 Pilzarten und über 1.700 Käferarten sind in Mitteleuropa auf sich zersetzendes Holz angewiesen. Umgefallene Bäume sind ideales Keimbett für Baumsamen und fördern so die natürliche Waldverjüngung. Alte Bäume mit Höhlen, Astlöchern, Spalten und Rissen sind Lebensraum für Spechte und Fledermäuse. Je älter, dicker und reicher an abgestorbenen Ästen, Stammteilen und Höhlen ein Baum ist, desto wertvoller ist er für den Naturschutz. Egal ob im Wald, im Park oder im Garten – alte Bäume und Totholz sind oft die letzte Rückzugsmöglichkeit für hoch spezialisierte Arten.

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Osterfeuer oder Benjes-Hecke

Benjeshecken oder Totholzhecken bieten Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung!

Die Osterfeuer rund um Emsdetten und im Münsterland sind wieder erloschen. Zeit über alte Bräuche neu nachzudenken.

Ein alter Brauch wird bei uns weiterhin gepflegt, schließlich wird der Winter vertrieben. Zudem muss das Altholz und der Baumschnitt verschwinden. Früher feierte man dieses Ereignis im kleinen Kreis, nahe der Kirche. Später ging es hinaus in die Landschaft und macht daraus ein Volksfest. Traditionen verändern sich eben!

Am Tag danach, nur noch Qualm, der stinkende Rauch hat sich verzogen. Wertvolle Biomasse ist nur noch ein Haufen Asche, die Wertstoffe sind verpufft.

Nur ein kurze Spaß für die Menschen und Streß für die Natur.

Auch wir Naturschützer haben das Thema durchweg auch kontrovers diskutiert. Auf die Osterfeuer verzichten, einen alten Brauch begraben?  Und / oder das Holz anderweitig verwenden…

Diskutieren Sie mit, sagen Sie uns Ihre Meinung:

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Gärtnern ohne Torf – Moore schützen

Torffrei einkaufen – Denken Sie dabei auch an das Emsdettener Venn

Blumenerde ist nicht = Blumenerde
Wer denkt schon beim Einkauf von Blumenerde an die Folgen für die Natur? Nur wenige wissen, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde“ verbirgt: Die meisten Produkte bestehen überwiegend aus Torf – der Stoff, aus dem die Moore sind. Kaufen Sie deshalb nur torffreie Produkte!

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Fledermäuse – Jäger der Nacht

Auf den Spuren der nächtlichen Jäger

Fledermäuse sind eine besondere Spezies. Von den 19 in NRW vorkommenden Fledermausarten stehen fast alle auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“; die Große und Kleine Hufeisennase gelten als ausgestorben. Die Tiere haben kaum natürliche Feinde.

Aber sie sind gefährdet.

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Großbaustelle Ems bei Hembergen/Entup

Eine Exkursion zur Baustelle „Wiederanbindung des Ems-Altarms bei Hembergen/Entrup“ ist z.Zt. höchst interessant und spannend.

 

Wir besuchten die wohl z.Zt. größte Baustelle im Kreis ST am letzten Wochenede und fanden beeindruckende Bilder von der Wiederherstellung der Ems-Auen-Landschaft.

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Baumkraftwurz, ein Baum macht Karriere

Der Baumkraftwurz ist mit seinen großen tiefgrünen Blättern, die an den Ahorn erinnern, ein markanter Hingucker in Gärten oder Parks. Seine Heimat ist Ostasien und in unseren Regionen kommt er bisher eher selten vor. In Fachkreisen wird der Baum unter der Gattung der ´Baumaralie´ oder ´Kolopanax septemlobus´ geführt.

Was meinen Sie zu der Idee, einen Exoten in den Garten zu pflanzen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag zu einer angeregten Diskussion.

Aber lesen zunächst hier die Geschichte des Baumkraftwurz:

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„Die Vennfüchse“ Engagement für das Emsdettener Venn

Der Frühling ist da. Das rege Treiben der ersten Zugvögel kann wieder im Emsdettener Venn beobachtet werden. Auf der offenen Wiese spielen die Kiebitze im Wind, rufen ihr „Kie-vit“. Dort am Himmel ist der Sammelflug der Stare auf der Suche nach einem guten Wohnplatz zu beobachten. Und das junge Wollgras oder der Aufschlag von Moosbeere und Rosmarinheide lässt in der Vegetation die Macht des beginnenden Frühlings erkennen.

Die „Vennfüchse“, das Team der Naturschützer… Weiterlesen

Saatkrähen bei uns

Die Saatkrähe – Vogel des Jahres 1986

Wer die Schwärme von Saatkrähen bei uns in der Stadt und auf unseren Äckern sieht, wird nicht vermuten, dass diese Vögel als gefährdet eingestuft werden. Aber in vielen Landstrichen Deutschland gibt es diesen Vogel inzwischen nicht mehr.

Am 23. März brachte es  der Vogel des Jahres nach 30 Jahren wieder zum Aufmacher

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Frühling im Emsdettener Venn

Endlich geht der Winterschlaf zu Ende. Die ersten Zugvögel sind auf der Durchreise. Kiebitze und vor allem viele Gänse beziehen ihre alten Nistmöglichkeiten im Venn.

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Renaturierung Ems im Bereich Greven

Auch im Bereich Greven plant die Bezirksregierung umfangreiche Baumaßnahmen zur Renaturierung der Ems, dem Hochwasserschutz und der Durchlässigkeit gem. WRRL:

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Frühjahr – Zeit der Krötenwanderungen

Krötenwanderung beginnt – BUND bittet um Aufmerksamkeit

 

Amphibienschützer im Dauereinsatz

 

Dank der frühlingshaften Temperaturen beginnt in diesen Tagen die Krötenwanderung. Autofahrer und Radfahrer werden daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

„Insbesondere Erdkröten machen sich jetzt von ihrem Lebensraum auf zu ihren Fortpflanzungsgewässern, müssen dabei leider häufig Straßen überqueren und werden dabei massenweise getötet“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Die Zerschneidung der Landschaft durch ein extrem dichtes Straßennetz und die damit verbundene Isolation von Populationen sei einer der Gründe für die nach wie vor schwindende biologische Vielfalt in NRW.

Der BUND versucht landauf landab, die Probleme zu vermeiden. So sind viele BUND-Aktive ab jetzt im Gelände, um Krötenzäune aufzubauen. Diese müssen fortan über mindestens zwei Monate hinweg täglich kontrolliert und die aufgefangenen Kröten über die Straße gebracht werden.

„Im BUND aktive Menschen retten jedes Jahr landesweit unzählige Kröten und haben damit bereits einige Populationen retten können“, sagte Sticht.

Doch kann der BUND bisher noch nicht überall gleichzeitig sein. Gerade an viel befahrenen Straßen seien Amphibientunnel, die fest verbaut sind und das ganze Jahr über wirken, dringend benötigte Maßnahmen der Wiedervernetzung.

Appell an alle Hundebesitzer und Hundehalter

Haltet die Wege sauber

„Dieser Hundekot auf dem Weg ist immer wieder ärgerlich.“ Vermehrt fällt den Mitbürgern auf, dass immer mehr Hunde ihre Hinterlassenschaften überall auf den Wegen und Plätzen fallen lassen, ohne dass sich jemand darum kümmert, wie das stinkende Zeug wieder verschwindet.

„Das ist kein Kavaliersdelikt“, so auch die Meinung der Mehrheit der Hundeführer, die den Kot ihre lieben Vierbeiner selbstverständlich wegräumen und immer eine der praktischen Hundekot-Tüten dabei haben. „Das wirft ein schlechtes Licht auf alle!“ Denn es ist mehr als nur beschämend, dass

Nachbarn ohne Hund, diesen Mist vor der Haustür wegräumen müssen. Verständlich schürt das die Wut und lässt viele zu Hundehassern werden. Zudem ist der Hundkot auch kein Dünger in der Landschaft, denn zuviel davon schadet der Vegetation.

Dabei sind die Hundkottüten so praktisch und eine saubere Angelegenheit. Zudem werden sie von der Stadtverwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Die blauen Abfallbehälter sind im Stadtbild überall zu finden und sollten daher von allen genutzt werden.

Und dann gibt es noch das kommunale Ordnungsrecht, dass die Hundehalter verpflichtet, den Hundscheiß unverzüglich und schadlos zu beseitigen. Wer dagegen verstößt, muss auch mit einer Geldbuße rechnen.

In London kostet so ein Verstoß auch schon mal 80,00 Pfund, bei unserer Währung wären das rd. 92,00 Euro.

 

22.01.2017 Friedel Hesseling

 

Renaturierung Ems bei Hembergen

Impressionen im Januar 2017

Die Ems ist eine „Sandstrom“. Hier wird das alte Bett neu enstehen.

 

 

 

wo während der Baumaßnahme Bagger und LKWs das Bild prägen erhält die Natur ihren natürlichen Raum zurück

 

 

die alte Brücke bei Entrup hat ausgedient, sie soll aber einen neuen Platz im Naturschutzgebiet „Emsaue“ erhalten

 

 

 

das neue Bett der Ems. Es wird spannend, wie sich dort die Ems ´einnisten´wird, denn die Planer wollen dem Fluss wieder mehr Raum gewähren, dies auch dem Hochwasserschutz geschuldet

 

20. Januar 2017