Die Distel

Saumbiotope

Die Ackerrandstreifen waren in früheren Zeiten ein Eldorado für Wilpflanzen. Und heute?

Im Kreistag wurde die Frage nach  der Randstreifennutzung durch die Landwirtschaft aufgeworfen. Behördlicherseits wurden Unntersuchunngen angestellt.

Das Ergebnis scheint höchst interressant zu sein!

Aber…., ja was… aber…  die Verantwortlichen scheuen die Veröffentlichung der Ergebnisse?

Lesen Sie hierzu den Bericht

WN Autor B. Schäfer

erschienen in der WN vom 14.09.2017

Wir haben es satt

Alarmierende NITRAT-UND PHOSPHATWERTE im Kreis Steinfurt

Neben dem drastischen Artensterben und den unbewältigten Risiken des Klimawandels, sind die wesentlichen Probleme des Stickstoffkreislaufes nicht im Focus des allgemeinen Interesses.

Dabei befindet sich der Kreis Steinfurt im sog. Schweinegürtel ganz oben in der Republik. Die Nitratwerte, verursacht durch die Agro-Großindustrie mit ihrem völlig überzogenen Masttierbeständen erreichen Werte, die von den Böden bald nicht mehr zu verkraften sein werden.

Unser Thema am 28. Juni 2017 beim Treffen des Arbeitskreises Nitrat.

Lesen sie hier unseren Bericht vom Tage:

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Wie nachhaltig ist unser Konsum?

BUND Jahresversammlung 2017

und Themenabend:

„Nachhaltiger Konsum“

 

EMSDETTEN.

„Eine neue, ökologisch orientierte Umweltpolitik muss her. Der Umwelt und Naturschutz sollte auf der politischen Agenda wieder in den Mittelpunkt gerückt werden“, so der Tenor eines facettenreichen Themenabends am vergangenen Dienstag. Unter dem Motto „Wie nachhaltig ist unser Konsum“, hatte der BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz – in den Saal der evangelischen Gustav-Adolf Kirche eingeladen, um über die aktuelle Situation im Umwelt- und Naturschutz zu diskutieren.

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aktuelle Nachrichten vom Tage

wen wundert´s:

wer seinen Schatz oder Reichtum nicht hegt und pflegt, muss am Ende damit rechnen.

 

 

 

 

 

 

Aber es gibt auch

engagierte Leute, die sich kümmern.

Nishilfen für Schwalben,

Stefan Gerdes aus Rheine hilft weiter!

 

Fledermäuse – Jäger der Nacht

Auf den Spuren der nächtlichen Jäger

Fledermäuse sind eine besondere Spezies. Von den 19 in NRW vorkommenden Fledermausarten stehen fast alle auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“; die Große und Kleine Hufeisennase gelten als ausgestorben. Die Tiere haben kaum natürliche Feinde.

Aber sie sind gefährdet.

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Naturschutz oder Kalkabbau im Teuto

Wunderschöne Waldmeister-Buchen-Wälder, die im FFH-Gebiet des Teutoburger Waldes eine große Artenvielfalt präsentieren sind gefährdet durch die Ambitionen der örtlichen Kalkindustrie ´Dykerhoff´ und ´Calcis´ die ihre Kalkgewinnungsabsichten auch entgegen anderen früheren Zusagen durchsetzen wollen, ohne die Belange des Naturschutzes ausreichend zu würdigen.

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DIE DISTEL

lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe:

Seite 1

Seite 1 der DISTEL

 

 

 

 

Seite 2

 

 

 

 

Seite 3

 

 

 

Seite 4

TTIP und „Grün statt Grau“

Ein kleiner Rückblick auf die Jahresversammlung 2015 des BUND, Kreisgruppe Steinfurt

„Grün statt Grau – Mehr Natur in die Stadt“ und „Umweltpolitische Aspekte zum Freihandelsabkommen TTIP“, zwei Themen, die der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.) Kreisgruppe Steinfurt auf seiner diesjährigen Jahresversammlung am vergangen Dienstag in Stroetmanns Fabrik, Emsdetten diskutierte. Zudem präsentierten die Umweltschützer die aktuelle Ausgabe ihrer Umweltzeitung „DIE DISTEL“.

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BUND Auszeichnung als Leuchtturm

Bioland-Hof Fiegenbaum in Ladbergen ausgezeichnet.

 

Die Steinfurter Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Ladbergener Bioland-Hof Fiegenbaum als ‚Leuchtturm‘ ausgezeichnet.

„Wir würdigen hiermit einen bodenständigen, bäuerlichen Familienbetrieb, der sich aus tiefer Überzeugung heraus der umwelt- und tierschutzgerechten Landwirtschaft verschrieben hat“, so Friedel Hesseling, Sprecher der BUND-Kreisgruppe Steinfurt.

 

Mit ihrer täglichen Arbeit erzeugten Fiegenbaums und ihre ökologisch wirtschaftenden Berufskollegen Lebensmittel, wie sie von immer mehr Verbrauchern gewünscht und gekauft werden. „Unser Münsterland braucht mehr solcher Bauern!“

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12 / 2013 die neue Ausgabe „DIE DISTEL“

DIE DISTEL, die BUND-Umweltzeitung im Kreis Steinfurt ist erschienen.

In unserer Rubrik „Die Distel“ finden Sie die Ausgabe online.

 

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DIE DISTEL

DIE DISTEL

Ausgabe 11 / 2013 ist soeben erschienen!

einfach anklicken:  Distel2013II5a

Trauer um Erhard Heilmann

Ein Lehrer hat das Lehren aufgegeben und sich verabschiedet.

Nun ist es Sache der Schüler, die Sache sinnvoll voran zu bringen.

Erhard Heilmann

* 29. Mai 1935                        + 02. April 2013

Erhard Heilmann, Biologe und Germanist, war seit den Gründungstagen des BUND auf Landesebene NRW ein ständiger Wegbegleiter, Vordenker, kompetenter Fachmann und Lehrer in Sachen Natur- und Umweltschutzschutz. Er war einer der Gündungsväter der BUND-Kreisgruppe Steinfurt und hat die BUND-Ortsgruppe Altenberge mit aufgebaut, betreut und vieles Praktische aktiv mitgestaltet.

Überzeugt von der überregionalen Bedeutung der Rieselfelder Münster, vor allem für die Zugvögel, hat Erhard für deren Erhalt und die Einrichtung der Biologischen Station gekämpft.

Nach dem Motto „Was man nicht kennt, vermisst man nicht, kann man nicht schätzen und schützen!“ hat er über Jahre ornithologische und botanische Exkursionen durchgeführt und organisiert, um den interessierten Menschen die Schönheiten und Raritäten ihrer Umgebung zu zeigen.

Erhard Heilmann war ein unermüdlicher Kämpfer für die Belange des Naturschutzes, der bestimmt, aber stets freundlich, seine Argumente pro Natur vorgetragen hat. In Form von prägnanten Leserbriefen machte er auf Missstände aufmerksam, sei es im Bereich des Naturschutzes oder der Gesellschaftsproblematik. Legendär ist sein selbstbewusster Einsatz für den Kammmolch, der sein angestammtes Gewässer im Zuge des Altenberger Umgehungsstraßenbaus verlassen musste und zur Unzeit umgesiedelt werden sollte.

Als „McErn“ nahm er kompetent und scharfzüngig zu Missständen Stellung. Beeindruckend war auch seine Art, mit Hiobsbotschaften zu Natur-, Umwelt- und Gesellschaftsproblemen umzugehen.

Wie sagte er dann immer: „Nun ja, es ist halt so. Aber …“

Heute würde er zu uns sagen: „Nun ja, es ist halt so. aber: jetzt macht Ihr das Ganze  alleine.“

In der Trauer um Erhard Heilmann, der nach kurzer schwerer Krankheit für uns viel zu früh gestorben ist, bedanken wir uns für sein vorbildliches Engagement.

In Memoriam,  April 2013

BUND-Kreisgruppe Steinfurt

DIE DISTEL

Die Umweltzeitung des BUND im Kreis Steinfurt

Themen:

Seite 1)  Energiewende erfolgreich machen!

 

 

 

 

 

Seite 2) Kalkindustrie im Teutoburger Wald zerstört den Wald

–        Prof. Hubert Weiger zum 50. Geburttag von TERRAvita

 

 

 

 

 

Seite 3) „Wir haben es satt“  Bauernhöfe statt Agrarindustrie

–        Patenschaft für ENTRUP 119

–        Weniger Müll, Beispiel Steinfurt

 

 

 

 

 

Seite 4) Bioenergiepark Saerbeck

–        Bundesfreiwilligendienst beim BUND

 

 

 

 

 

Neuauflage der „DISTEL“

Wir planen derzeit die Neuauflage der DISTEL.

Hier nun die 0/2012 Redaktionsausgabe (als erster Entwurf):

nur ein Klick genügt:           

                       00 2012 DIE DISTEL

Vor dem endgültigen Start der neuen DISTEL gibt es noch viel zu tun:

Hierfür suchen wir noch Mitarbeiter/innen,

Leute, die tatkräftig an der Gestaltung, den Themen und Inhalten

oder der Organisation, dem Druck, der Verteilung und dem Drumherum

mitarbeiten wollen.

11. März Fukushima – Jahrestag

4000 vor Uranfabrik Gronau – 50 000 bundesweit – Zehntausende in Frankreich

Vor der Urananreicherungsanlage in Gronau ging zum 1. Fukushima-Jahrestag gar nichts mehr – 4000 AtomkraftgegnerInnen, unterstützt von 25 Landwirten mit ihren Treckern – belagerten den von der Polizei abgeschirmten Haupteingang der Urananreicherungsanlage Gronau.

Die klare Botschaft an den Urananreicherer Urenco sowie die Bundes- und Landesregierung lautete: „Die Tage der Urananreicherung in Gronau und Deutschland sind gezählt – wer aus der Atomenergie aussteigen will, darf nicht länger den Uranbrennstoff für jedes 10. AKW rund um den Globus exportieren!“

Bewegend berichtete Naho Dietrich-Nemoto aus Fukushima-City über die dramatischen Folgen des Super-GAUs für ihre Heimat. Sie rief die Anwesenden eindringlich auf, für das Abschalten aller Atomanlagen zu kämpfen. Zur Erinnerung: Auch die Urenco hat in der Vergangenheit gerne den Fukushima-Betreiber Tepco mit Uranbrennstoff beliefert – bis heute kein Wort der Entschuldigung dafür. Vor der Uranfabrik erinnerte dann Olga Podosenova aus Ekaterinburg daran, dass die Urenco zudem bis 2009 rund 27 000 Tonnen Uranmüll aus Gronau nach Russland exportiert hat, wo die Uranmüllfässer auch in der Nähe von Ekaterinburg am Ural unter freiem Himmel vor sich hinrosten.
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