Saatkrähen bei uns

Die Saatkrähe – Vogel des Jahres 1986

Wer die Schwärme von Saatkrähen bei uns in der Stadt und auf unseren Äckern sieht, wird nicht vermuten, dass diese Vögel als gefährdet eingestuft werden. Aber in vielen Landstrichen Deutschland gibt es diesen Vogel inzwischen nicht mehr.

Am 23. März brachte es  der Vogel des Jahres nach 30 Jahren wieder zum Aufmacher

Weiterlesen

Wir sind dabei: Artenschutzkonferenz in Münster

Natur- und Artenschutz am Scheideweg
5. Grüne Artenschutzkonferenz in Münster

am Samstag, 25.03.2017,  13:00 – 17:30 Uhr
Tagungsort: Stadtwerke Münster,
48155 Münster, Hafenplatz 1

Die Grünen Kreisverbände laden ein und auch Vertreter des BUND und der Naturschutzverbände diskutieren auf dem Podium.

Weiterlesen

Am 21. ist der Tag des Waldes

Kein Wald vor lauter Bäumen

Im März gibt es den Internationalen Tags des Waldes. Und für mache Leute ist dies sicherlich auch ein Grund zu feiern, denn am Wald lässt sich gutes Geld verdienen. Aber uns stellt sich die Frage, wie es dem Wald dabei geht?  Wir wünschen uns, der Natur mehr Raum zu geben….  lesen Sie weiter, unsere Meinung…

Weiterlesen

Frühjahr – Zeit der Krötenwanderungen

Krötenwanderung beginnt – BUND bittet um Aufmerksamkeit

 

Amphibienschützer im Dauereinsatz

 

Dank der frühlingshaften Temperaturen beginnt in diesen Tagen die Krötenwanderung. Autofahrer und Radfahrer werden daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

“Insbesondere Erdkröten machen sich jetzt von ihrem Lebensraum auf zu ihren Fortpflanzungsgewässern, müssen dabei leider häufig Straßen überqueren und werden dabei massenweise getötet”, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Die Zerschneidung der Landschaft durch ein extrem dichtes Straßennetz und die damit verbundene Isolation von Populationen sei einer der Gründe für die nach wie vor schwindende biologische Vielfalt in NRW.

Der BUND versucht landauf landab, die Probleme zu vermeiden. So sind viele BUND-Aktive ab jetzt im Gelände, um Krötenzäune aufzubauen. Diese müssen fortan über mindestens zwei Monate hinweg täglich kontrolliert und die aufgefangenen Kröten über die Straße gebracht werden.

“Im BUND aktive Menschen retten jedes Jahr landesweit unzählige Kröten und haben damit bereits einige Populationen retten können”, sagte Sticht.

Doch kann der BUND bisher noch nicht überall gleichzeitig sein. Gerade an viel befahrenen Straßen seien Amphibientunnel, die fest verbaut sind und das ganze Jahr über wirken, dringend benötigte Maßnahmen der Wiedervernetzung.

unser Jahresprogramm 2017

Die Umweltverbände Emsdetten – BUND und Nabu wünschen eine guten Start in den Frühling.

 

Die ersten Zugvögel künden vom Ende des Winters. Rechtzeitig zu Beginn des Frühlings präsentieren die Emsdettener Umweltverbände BUND und Nabu ihr aktuelles Mitmachprogramm für Jung und Alt.

Lesen Sie weiter in der Rubrik “Termine”

Weiterlesen

BfD – Bundesfreiwilligendienst beim BUND

Kai Brehe, unser BfD-Mann, engagiert sich in der Umweltbildung.

Ein spannendes Engagement, aber lesen sie selbst:

EV – Emsdetter Volkszeitung  16. Februar 2017

P.S:

Hinweis:  im Rahmen des BfD- Bundesfreiwilligendienstes- haben Sie die Möglichkeit sich ehrenamtlich zu engagieren. Und wir wollen die Erfolgsgeschichte weiter schreiben.

Für den Bereich Umweltbildung  in Emsdetten sucht der BUND für die Zeit II.Hj 2017/2018 eine/n aufgeschlossen Mitmenschen, für den Umwelt- und Naturschutz eine Herzensangelegenheit ist.

Abenteuer Venn – Info Abend mit faszinierenden Bildern

Vielfalt und Faszination der Insekten und Spinnen

am Mittwoch. 29.03.2017    19:30 – 21:30 Uhr

in der Stadtbibliothek Emsdetten, Kirchstraße 40, 48282 Emsdetten

zeigt Ludwig Klasing seine Bilder, die er im Emsdettener Venn gemacht hat.

Spinnen sind wahre Meisterwerke der Natur. Lassen Sie sich von den wunderbaren Bildern aus dem Emsdettener Venn begeistern.

Information: Das 325 ha große Emsdettener Venn befindet sich im Westen von Emsdetten und wurde 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt.

Hierbei handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores.

Nicht nur seltene Pflanzen und Vögel finden Schutz im Emsdettener Venn, sondern auch Insekten und Spinnen. Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Nahaufnahmen zu bewundern.

Was Spinnen alles leisten: Sie erbeuten in Deutschland jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen Insekten. Gäbe es keine Spinnen, dann wäre der Boden 20 cm hoch mit lebenden Insekten bedeckt. Darum: Keine Angst vor Spinnen!

In Zusammenarbeit mit dem NABU und dem BUND

Kosten: der Eintritt ist frei

weitere Infos zum Emsdettener Venn finden Sie unter:

http://www.emsdettener-venn.de/ 

 

Kontakt:      Volkshochschule
Emsdetten·Greven·Saerbeck

Postfach 1155
48269 Emsdetten

Geschäftsstelle der VHS
Kirchstr. 20 (1.OG)
48282 Emsdetten
Tel.: 02572 96037-0

Appell an alle Hundebesitzer und Hundehalter

Haltet die Wege sauber

„Dieser Hundekot auf dem Weg ist immer wieder ärgerlich.“ Vermehrt fällt den Mitbürgern auf, dass immer mehr Hunde ihre Hinterlassenschaften überall auf den Wegen und Plätzen fallen lassen, ohne dass sich jemand darum kümmert, wie das stinkende Zeug wieder verschwindet.

„Das ist kein Kavaliersdelikt“, so auch die Meinung der Mehrheit der Hundeführer, die den Kot ihre lieben Vierbeiner selbstverständlich wegräumen und immer eine der praktischen Hundekot-Tüten dabei haben. „Das wirft ein schlechtes Licht auf alle!“ Denn es ist mehr als nur beschämend, dass

Nachbarn ohne Hund, diesen Mist vor der Haustür wegräumen müssen. Verständlich schürt das die Wut und lässt viele zu Hundehassern werden. Zudem ist der Hundkot auch kein Dünger in der Landschaft, denn zuviel davon schadet der Vegetation.

Dabei sind die Hundkottüten so praktisch und eine saubere Angelegenheit. Zudem werden sie von der Stadtverwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Die blauen Abfallbehälter sind im Stadtbild überall zu finden und sollten daher von allen genutzt werden.

Und dann gibt es noch das kommunale Ordnungsrecht, dass die Hundehalter verpflichtet, den Hundscheiß unverzüglich und schadlos zu beseitigen. Wer dagegen verstößt, muss auch mit einer Geldbuße rechnen.

In London kostet so ein Verstoß auch schon mal 80,00 Pfund, bei unserer Währung wären das rd. 92,00 Euro.

 

22.01.2017 Friedel Hesseling

 

„Wir habe es satt“ – Wir waren dabei

Aktuell läuft derzeit die „Internationale Grüne Woche“ in Berlin. Hier präsentiert sich die Ernährungswirtschaft, die Landwirtschaft und der Gartenbau und zeigt ein tolles Bild seiner Branche.

Aber nicht alles wo „Grün“ drauf steht ist auch Grün drin. „Wir haben es satt“, unter diesem Motto haben sich seit Jahren ein breites Bündnis von Natur- und Umweltverbänden, ökologisch wirtschaftenden Bauern, der AbL, Tierschützern und über 100 weiteren Verbänden und Organisationen zusammen gefunden, um zum Anlass der Grünen Woche gegen die Agrarindustrie zu demonstrieren.

Und am letzten Wochenende war es wieder soweit. Über 18.000 Menschen gaben mit ihrer Demo eine eindrucksvolle Kulisse vor dem Brandenburger Tor ab. „Es war eindrucksvoll, so viele engagierte Menschen zu treffen, die Zeichen setzen wollen für die ökologische Landwirtschaft und gegen die industrielle Erzeugung von Lebensmitteln”, so Kai Brehe, einer der Jugendlichen aus dem Kreis Steinfurt, die trotz des weiten Weges nach Berlin gekommen waren. “Gerade für uns Jugendliche ist es wichtig, für einen Wandel in der Landwirtschaft einzustehen. Die konventionelle Agrarindustrie ist dabei, Böden, Grundwasser und auch das weltweit Klima zu zerstören. Wir können nicht immer so weeiter machen”, so Kai Brehe. Er ist Vertreter der BUND-Jungen und arbeitet derzeit als BfD-Mann im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes in Emsdetten. Hier ist an an verschiedenen Schulen im Bereich der Umweltbildung tätig.

“Es ist meine Herzensangelegenheit”, wie er sagt und ergänzt: “denn gerade wir Jugendlichen müssen jetzt für einen Wandel kämpfen. Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel voll zu spüren bekommen wird und wir sind zugleich auch die letzte Generation, die ihn noch abwenden kann.”

23. Januar 2017

Renaturierung Ems bei Hembergen

Impressionen im Januar 2017

Die Ems ist eine “Sandstrom”. Hier wird das alte Bett neu enstehen.

 

 

 

wo während der Baumaßnahme Bagger und LKWs das Bild prägen erhält die Natur ihren natürlichen Raum zurück

 

 

die alte Brücke bei Entrup hat ausgedient, sie soll aber einen neuen Platz im Naturschutzgebiet “Emsaue” erhalten

 

 

 

das neue Bett der Ems. Es wird spannend, wie sich dort die Ems ´einnisten´wird, denn die Planer wollen dem Fluss wieder mehr Raum gewähren, dies auch dem Hochwasserschutz geschuldet

 

20. Januar 2017

Wir haben es satt

Für den 21. Januar 2017 ruft ein breites Bündnis aus Naturschutzvereinen und BürgerInnen dazu auf, in Berlin für die Agrarwende auf die Straße zu gehen.

Auch dieses Mal ist der Bund für Umwelt und Naturschutz einer der Initiatoren und ruft zur Teilnahme auf. Kommen auch Sie am 21. Januar um 12 Uhr zum Potsdamer Platz nach Berlin und helfen Sie mit, dem Protest gegen die industrielle Landwirtschaft Stimme zu verleihen.

Weiterlesen

Ranatrurieung der Ems bei Hembergen

Seit dem 08. Oktober 2016 sind Bagger und LKWs unermüdlich dabei, die alte Emsauenlandschaft neu enstehen zu lasssen.

Wir besuchten die Baustelle im Dezember

Der neue Flussverlauf ist schon zu erkennen (12/2016)

 

 

 

Hier wir sich die Ems bei Hochwasser ausdehnen können.

 

 

 

Der Altarm bleibt aufgrund seines hohen ökologischen Wertes erhalten, der neue Flusslauf wird paralell verlaufen

 

 

 

 

 

 

Waldgarten an der Kaddi

Im November 2016 realisierten Eltern, Lehrer und Schüler in Zusammenarbeit mit dem BUND ihr Projekt Waldgarten.

Lesen sie Hier den Bericht vom Tage – erschienen in der EV-Emsdettener Volkszeitung vom 16. Nov. 2016

 

Renaturierung der Ems bei Hembergen

Eine Geschichte der Schutzgemeinschaft EMS

Es ist inzwischen über 30 Jahre her, dass unter Federführung des Naturschützers Heinz Rinsche die Schutzgemeinschaft Ems gegründet wurde.

Die Resolution zur Renaturierung der Ems vom 11. März 1986 wurde von zahlreichen Vereinen, Verbänden und vielen Mitbürgern aus Emsdetten und dem Kreisgebiet unterzeichnet. Es war eine breite Bürgerbewegung die sämtliche Naturliebhaber einschloss. Aber auch bei den Naturnützern warb er für Akzeptanz. Für Heinz Rinsche war es damals schon wichtig, sämtliche Teile der Bürger mit ins Boot zu holen, um das Wesen der alten Ems und ihre natürliche Umgebung zurück zu gewinnen.

“Die Ems muss wieder krumm werden”, unter diesem Motto kämpfte Heinz Rinsche unermüdlich  für seine Ideen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und der Beseitigung von Fehlern der Vergangenheit. Bei der Bezirksregierung war er ein ständiger Gast, der mit seinem Fachwissen und seiner Kompetenz Akzeptanz und Zustimmung fand. Mit seinen Ideen und Plänen suchte er immer wieder die Öffentlichkeit. Auch bei den Grundstückseigentümern, den Landwirten und Nutzerverbänden warb er unermüdlich.

“Ringemanns-Hals”, die Renaturierung an der Bevermündung und bei Einem am Oberlauf bei Warendorf markierten nur einige der wesentlichen Veränderungen an der Ems, die er immer mit viel Herzblut verfolgte. Bei sämtlichen Baumaßnahmen der Renaturierung an der Ems war er in der ersten Reihe dabei. Sparte nie mit Lob wobei er aber nie Ruhe gab, denn der Flusslauf hat noch viele Kilometer, die noch renaturiert werden müssen.

Aber es brauchte über 30 Jahre, bis jetzt endlich auch die ersten Arbeiten an der Ems bei Hembergen / Entrup  in der Natur erkennen lassen, wie auch hier eine wunderbare alte Emslandschaft neu entstehen wird. “Ein Gewinn für die Natur, für die Landschaft und auch für den Menschen”, davon ist er überzeugt.

 

Die Begeisterung ist groß, dass nun auch hier der Startschuss gefallen ist!

08.10.2016

Kinderrechte

Ein Bericht von den Projekttagen, an denen sich Marvin Ottenjann und Kai Brehe vom BUND aktiv einbrachten.

Lesen Sie den Bericht vom Tage erschienen in der EV -Emsdettner Volkszeitung vom 07.Oktober 2016