Stadtplanung neu denken – Pastorsgarten erhalten und Markt ermöglichen

Ein Stadtrundgang mit Visionen

Ein Plädoyer für den Erhalt von „Pastorsgarten“

EMSDETTEN. Vor einiger Zeit unternahm ich mit einem alten Freund, der schon sehr lange nicht mehr in Emsdetten wohnt, einen kleinen Stadtrundgang. Wir wollten die sieben Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Was prägt das Gesicht der Stadt heute und was darf passieren, dass Detten auch zukünftig lebenswert und einzigartig für seine Mitbewohner bleibt.

Hier ein kleines Fazit unserer Stadtwanderung.

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das Jahresprogramm 2017 von BUND und NABU in Emsdetten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Tag des Baumes

Totes Holz ist oft erstaunlich lebendig. Stirbt ein Baum, so zieht sofort neues Leben ein. Etwa 1.500 Pilzarten und über 1.700 Käferarten sind in Mitteleuropa auf sich zersetzendes Holz angewiesen. Umgefallene Bäume sind ideales Keimbett für Baumsamen und fördern so die natürliche Waldverjüngung. Alte Bäume mit Höhlen, Astlöchern, Spalten und Rissen sind Lebensraum für Spechte und Fledermäuse. Je älter, dicker und reicher an abgestorbenen Ästen, Stammteilen und Höhlen ein Baum ist, desto wertvoller ist er für den Naturschutz. Egal ob im Wald, im Park oder im Garten – alte Bäume und Totholz sind oft die letzte Rückzugsmöglichkeit für hoch spezialisierte Arten.

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Feuerwerk zur Mai-Kirmes

Feuerwerk auf Deitmars Hof

Das Feuerwerk zur Emsdettener Maikirmes hat schon so etwas wie Tradition.

Aber wird dabei auch an die Natur gedacht? Viele Brutvögel sind in dieser Zeit dabei, die erste Brut groß zu ziehen.

Nach einem Feuerwerk finden wir im Umfeld viele Nester verlassen und die Brut ist tot. Wäre es da nicht sinnvoll, als Abschussrampe für das Feuerwerk einen anderenOrt – nicht Deitmars Hof – zu suchen?

Hier muss gehandelt werden, wollen wir die Artenvielfalt im Park erhalten.

 

17. April 2017

Osterfeuer oder Benjes-Hecke

Benjeshecken oder Totholzhecken bieten Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung!

Die Osterfeuer rund um Emsdetten und im Münsterland sind wieder erloschen. Zeit über alte Bräuche neu nachzudenken.

Ein alter Brauch wird bei uns weiterhin gepflegt, schließlich wird der Winter vertrieben. Zudem muss das Altholz und der Baumschnitt verschwinden. Früher feierte man dieses Ereignis im kleinen Kreis, nahe der Kirche. Später ging es hinaus in die Landschaft und macht daraus ein Volksfest. Traditionen verändern sich eben!

Am Tag danach, nur noch Qualm, der stinkende Rauch hat sich verzogen. Wertvolle Biomasse ist nur noch ein Haufen Asche, die Wertstoffe sind verpufft.

Nur ein kurze Spaß für die Menschen und Streß für die Natur.

Auch wir Naturschützer haben das Thema durchweg auch kontrovers diskutiert. Auf die Osterfeuer verzichten, einen alten Brauch begraben?  Und / oder das Holz anderweitig verwenden…

Diskutieren Sie mit, sagen Sie uns Ihre Meinung:

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LivingLand! Abstimmung für eine europäische Agrarwende

Die EU-Agrarpolitik muss grundlegend umgestaltet werden

Bestimmen Sie jetzt die Zukunft der Agrarpolitik mit!

Bis zum 2. Mai sind wir alle dazu aufgerufen, bei einer Online-Befragung der EU-Kommission mitzumachen.

Dies ist eine einzigartige Chance für uns, den Ausverkauf der Natur zu stoppen!

Immense Fördergelder fließen Jahr für Jahr in die industrielle Landwirtschaft, die den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten vernichtet und unsere eigene Lebensgrundlage gefährdet. Wir müssen die hierfür verantwortliche Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) dringend ändern.

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Gärtnern ohne Torf – Moore schützen

Torffrei einkaufen – Denken Sie dabei auch an das Emsdettener Venn

Blumenerde ist nicht = Blumenerde
Wer denkt schon beim Einkauf von Blumenerde an die Folgen für die Natur? Nur wenige wissen, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde“ verbirgt: Die meisten Produkte bestehen überwiegend aus Torf – der Stoff, aus dem die Moore sind. Kaufen Sie deshalb nur torffreie Produkte!

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Fledermäuse – Jäger der Nacht

Auf den Spuren der nächtlichen Jäger

Fledermäuse sind eine besondere Spezies. Von den 19 in NRW vorkommenden Fledermausarten stehen fast alle auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“; die Große und Kleine Hufeisennase gelten als ausgestorben. Die Tiere haben kaum natürliche Feinde.

Aber sie sind gefährdet.

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Großbaustelle Ems bei Hembergen/Entup

Eine Exkursion zur Baustelle „Wiederanbindung des Ems-Altarms bei Hembergen/Entrup“ ist z.Zt. höchst interessant und spannend.

 

Wir besuchten die wohl z.Zt. größte Baustelle im Kreis ST am letzten Wochenede und fanden beeindruckende Bilder von der Wiederherstellung der Ems-Auen-Landschaft.

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Baumkraftwurz, ein Baum macht Karriere

Der Baumkraftwurz ist mit seinen großen tiefgrünen Blättern, die an den Ahorn erinnern, ein markanter Hingucker in Gärten oder Parks. Seine Heimat ist Ostasien und in unseren Regionen kommt er bisher eher selten vor. In Fachkreisen wird der Baum unter der Gattung der ´Baumaralie´ oder ´Kolopanax septemlobus´ geführt.

Was meinen Sie zu der Idee, einen Exoten in den Garten zu pflanzen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag zu einer angeregten Diskussion.

Aber lesen zunächst hier die Geschichte des Baumkraftwurz:

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verdiente Ehrung für Heinz Rinsche

Naturschützer Heinz Rinsche erhält Brauchtumspreis des Kreises Steinfurt

Wir gratulieren unserm alten Mitstreiter zu seiner verdienten Auszeichnung.

Hier die Pressemitteilung des Kreises Steinfurt:

Landrat Dr. Klaus Effing zeichnet Emsdettener für außergewöhnliches Engagement aus
Kreis Steinfurt. Landrat Dr. Klaus Effing hat den Brauchtumspreis des Kreises Steinfurt jetzt an den engagierten Natur- und Landschaftsschützer Heinz Rinsche verliehen. Im Kreishaus in Steinfurt nahm der Sohn des pensionierten Biologielehrers aus Emsdetten den Preis stellvertretend für seinen Vater entgegen.„Herr Rinsche setzt sich seit über 30 Jahren mit außerordentlichem Einsatz für verschiedene Naturschutzprojekte im Münsterland ein und hat dabei große Erfolge erzielt. Mit dem Preis bedanken wir uns dafür ganz herzlich bei ihm“, so der Landrat.

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Saatkrähen bei uns

Die Saatkrähe – Vogel des Jahres 1986

Wer die Schwärme von Saatkrähen bei uns in der Stadt und auf unseren Äckern sieht, wird nicht vermuten, dass diese Vögel als gefährdet eingestuft werden. Aber in vielen Landstrichen Deutschland gibt es diesen Vogel inzwischen nicht mehr.

Am 23. März brachte es  der Vogel des Jahres nach 30 Jahren wieder zum Aufmacher

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5. Artenschutzkonferenz in Münster

Natur- und Artenschutz am Scheideweg
5. Grüne Artenschutzkonferenz in Münster

am Samstag, 25.03.2017,  13:00 – 17:30 Uhr in Münster
stieß auf ein breites Interesse.

hier finden Sie einige – lesenswerte – Pressenotizen vom Tage

 

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Am 21. ist der Tag des Waldes

Kein Wald vor lauter Bäumen

Im März gibt es den Internationalen Tags des Waldes. Und für mache Leute ist dies sicherlich auch ein Grund zu feiern, denn am Wald lässt sich gutes Geld verdienen. Aber uns stellt sich die Frage, wie es dem Wald dabei geht?  Wir wünschen uns, der Natur mehr Raum zu geben….  lesen Sie weiter, unsere Meinung…

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Frühling im Emsdettener Venn

Endlich geht der Winterschlaf zu Ende. Die ersten Zugvögel sind auf der Durchreise. Kiebitze und vor allem viele Gänse beziehen ihre alten Nistmöglichkeiten im Venn.

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