Wildbienen-Info-Show mit dem Experten Hermann Hunfeld

„Emsdetten blüht auf“

Hermann Hunfeld, Wildbienenexperte war zu Gast in Emsdetten.

Lesen Sie hier unseren Bericht:

Die Schneeglöckchen stehen noch in voller Blüte und die Osterglocken und gelben Narzissen kündigen unmissverständlich den Beginn des Frühlings an. Die Kornelkirsche und die Rispenspiere beginnen zu knospen und wenn es gut läuft, müssten hier bald Heerscharen von Insekten aufkreuzen, hier seien insbesondere Bienen und Wildbienen genannt, die sich um die bunt aufkeimende Blütenpracht kümmern.

„Die Welt kann so bunt und schön sein“, meint Hermann Hunfeld. Er ist Ingenieur und seit einigen Jahren auch ein ausgewiesener Experte für Wildbienen.

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„Das Ende der Natur“ – Sachbuchlesung mit Susanne Dohrn

Susanne Dohrn stellte ihr aktuelles Sachbuch vor.

Hier ein Bericht vom Tage:

 

Wer kennt noch den Lemmersalat oder den Rainfarn, wie häufig begegnet uns der Klappertopf auf dem der Kaisermantel verweilt und wo sind die vielen Rebhühner und der Kiebitz geblieben, die wir vor gar nicht so langer Zeit fast selbstverständlich in unserer landwirtschaftlich geprägten Umgebung antreffen konnten? Wer mit offenen Augen durch die Landschaft streift findet dort meist tiefes Grün, Maisfelder soweit das Auge reicht, Getreidefelder ohne Klatschmohn und scheinbare Idylle, die mit Windkraftanlagen verziert ist.

   „Vor unserer Haustür spielt sich offensichtlich ein drastischer Verlust in der Natur ab“, so die Autorin Susanne Dohrn. Sachlich und kompetent präsentierte die freie Schriftstellerin am vergangenen Mittwochabend in der Stadtbibliothek ihr aktuelles Buch „Das Ende der Natur“. Dabei erzählte sie aus ihren Nähkästchen von dem gefühlten Verlust von Heimat mit seiner naturnahen Umgebung und dem Abschied von einstmals selbstverständlichen Kulturgütern. Der Saal in der Bibliothek war gut gefüllt. Die Autorin las aus ihren Buch und vertiefte ihr Thema mit ihrer Lichtbildshow der verlorenen Schätze und zog damit das Publikum in den Bann und regte zur Diskussion an.

„Der behutsame Umgang mit der Natur muss wieder selbstverständlich werden.

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Emsdettener Venn

Hinweis:  der letzte Entkusselungstermin in diesem Winter im Emsdettener Venn:

die Aktiven des NABU

am Samstag 24. Februar 2018

– Jedermann und Frau können mitmachen!

Treffpunkt ist um 08.30h der Aussichtsturm am Hindenburgdamm, nur bitte wetterfeste Kleidung, Gummistiefel und Arbeitshandschuhe mitbringen.

Nach der Arbeit gegen 12.30h wir ein kräftiger, kostenloser Eintopf angeboten. Um den Bedarf dafür kalkulieren zu können möglichst tel. Anmeldungen bei Ludwig Klasing unter 0 25 72 / 41 88 erwünscht.

Fotowettbewerb „Natur und Umwelt Emsdetten“

Offener Fotowettbewerb der Umweltverbände in Emsdetten

„Wieder mehr Wildnis wagen,“ unter dieser Überschrift starten wir zum Frühlingsbeginn mit unserem offenen Fotowettbewerb. Hier soll das „Natur- und  Umweltfoto 2018“ gekürt werden, das die Vielfalt einer lebensfreundlichen Stadt und seiner Umgebung zeigt. Jedermann oder Frau soll dabei mitmachen.

Bilder sagen oft mehr als Worte. Wir leben in einer Welt, die ständig gravierenden Veränderungen unterliegt. Wer mit offenen Augen durch die Natur in der Stadt und der Umgebung streift, kann feststellen, dass sich die Vielfalt von Pflanzen und Insekten, Vögeln und Reptilien in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Die Stadt dehnt sich aus und Freiräume in der Natur schrumpfen massiv! Für die Zukunft geht um den nachhaltigen Erhalt der Lebensgrundlagen  Aller!

Präsentieren Sie Ihr ganz persönliches Bild zum Thema: „Mehr Wildnis wagen“

Mit unserem Fotowettbewerb möchten wir das Bewusstsein für den Wert der Biodiversität stärken. „Mehr Natur belassen und die Biotopenvielfalt stärken“. Jeder der mitmacht, kann nur gewinnen! Alle Bilder zum Thema werden namentlich veröffentlicht, sofern sie die Wettbewerbskriterien erfüllen. Und außerdem werden die inhaltlich herausragenden Bilder von unserer Jury mit einer Sachprämie ausgezeichnet.

Welche Bilder sind zum Fotowettbewerb „Wieder mehr Wildnis wagen“ zugelassen?

Die Bilder sollen dem thematischen Rahmen des Wettbewerbes entsprechen. Gesucht werden Bilder, die gestalterisch wertvoll oder kreativ und ungewöhnlich das Thema aufgreift.

Die Fotos sollten aktuell sein. Weitere Vorgaben hinsichtlich der Motive und Anzahl der Fotografien gibt es nicht. Die Fotodateien sollen möglichst im .jpg oder .png-Format gespeichert sein und eine ausreichende, aber nicht zu große Auflösung bieten.

Ort und Zeit der Aufnahme sollten genannt werden, gerne können auch individuelle Beschreibung die Fotos ergänzen. Mit dem Einreichen der Fotos bestätigen die Teilnehmer die alleinige Urheberschaft der Fotos – die Fotos also selbst fotografiert haben – und dass sie über alle Rechte an den Fotos verfügen, also auch die Zustimmung abgebildeter Personen haben.

Mit dem Upload räumt der Urheber oder die Urheberin uns die kostenfreie Nutzung des Bildes auf unserer Internetseite, auf Soical Media-Plattformen wie der Instagram- oder Facebookseite, auf Flyern und Plakaten ein. Eine Verwendung der Fotos erfolgt mit einem Urhebervermerk und dem Namen des Fotografen.

Mitmachen kann jeder. Die Teilnahme ist freiwillig. Mit der Zusendung von Fotos wird einer ggfls.  Veröffentlichung zugestimmt. Kosten werden nicht übernommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Emsdetten blüht auf

Die Stadt Emsdetten lädt ein:

Am Dienstag, 20. Februar 2018, gibt der Experte ab 19.30 Uhr im Bürgersaal in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten allen Gartenfreunden wertvolle Tipps und Hinweise zu einer nachhaltigen und schönen Staudenpflanzung für das eigene Grün.

nachdem Jörg Pfenningschmidt von Naturdesign aus Hamburg beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Emsdetten mit seinem Vortrag  rund um das Thema „nachhaltiges Grün“ für große Begeisterung sorgte, freuen wir uns, ihn erneut für die öffentliche Veranstaltung „Blüte, Duft, Bewegung – Staudenpflanzung in der Praxis“ gewonnen zu haben.

Einladung Blüte, Duft, Bewegung – Staudenpflanzung in der Praxis

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

„Emsdetten blüht auf“ eine erste Vorschau für 2018

„Emsdetten blüht auf“, so das Motto für das aktuelle Jahresprogramm der Umweltverbände in Emsdetten, das sich die Aktiven auf die Fahne schreiben wollen.

Lavendel und
Bluthänfling
Fotos Ludwig Klasing

Zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr hatten die Aktiven von NABU und BUND auch sachkundige Experten aus dem Naturschutz im Münsterland eingeladen. Und so berichteten Jürgen Kruse aus Legden und Herbert Moritz aus Borken über die wichtige Funktion von Hecken und Blühstreifen in der Landschaft und auch in den städtischen Siedlungsgebieten. In den letzten 20 Jahren wurden umfangreiche Flurbereinigungsmaßnahmen durch geführt, die an Ende wenig von der ehemals sprichwörtlichen westfälischen Parklandschaft übrig gelassen haben. Viele der Hecken und Ackerrandstreifen fielen einer immer intensiver wirtschaftenden Landwirtschaft zum Opfer und zudem werden Äcker und Nutzflächen mit chemischen Mitteln und organischen Düngern aus der Massentierhaltung überfrachtet. Inzwischen sind die Folgen nicht mehr wegzuleugnen, die Insektenvernichtung hat zu einem bedeutenden Artensterben in der Landschaft geführt, mit der Folge, dass die Biodiversität im städtischen Raum heute höher ist als in der Landschaft.

Aber auch die Kaputtpflege von städtischen Siedlungsflächen richtet ebenso große Schäden an. Muss der Vorgarten optisch sauber und dafür mit viel Schotter und Steinen aufgehübscht sein?

Hortensien, Kamelien oder Begonien in Betonpflanzkübeln sind zwar nett anzuschauen, aber eine gesunde Natur braucht Vielfalt, denn bunt allein genügt der Biodiversität nicht. „Erst eine vielfältige artenreiche Pflanzenwelt bietet auch Lebensraum für eine ebenso artenreiche Tierwelt“, so das Votum der Naturschützer. „Dass es der Igel inzwischen auf die Liste der bedrohten Arten geschafft hat, muss uns zu denken geben“, meint auch Christian Ross aus Neuenkirchen, er ist als Gärtner tätig und er weiß zu berichten, dass viele Igel unzureichend ernährt, häufig an inneren Vergiftungen sterben. Für Thomas Starkmann von der Biologische Station Kreis Steinfurt, ist der Verlust der Biomasse nachweislich, denn wo die Insekten fehlen sei auch die Anzahl der Vögel auf dem Sinkflug. Er ist Autor der Broschüre „Blühende Vielfalt am Wegesrand“ des LANUV. Dieser Praxis-Leitfaden für artenreiche Weg- und Feldraine kann als Download unter www.lanuv.nrw.de abgerufen werden.

„Der unglückliche Trend muss wieder umgekehrt werden und der Mensch muss wieder mehr Wildnis in Stadt und Land wagen“, so das Fazit der anschließenden Diskussion. Dafür haben sich die Natur- und Umweltschützer für dieses Jahr wieder ein vielseitiges Programm vorgenommen.

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Auszeichnung für die Vennfüchse

Wir gratulieren!

beim Neujahrsempfang 2018 der Stadt Emsdetten wurden die Vennfüchse für ihr Engagement zur Renaturierung des Emsdettener Venns ausgezeichnet.

 

Der FLEISCHATLAS 2018 ist da

Weltweit haben die Verbraucherinnen und Verbraucher es satt, von der Agrarindustrie für dumm verkauft zu werden. Anstatt – wie in der EU und den USA üblich – die Mas­sentierhal­tung mit öffentlichen Geldern zu fördern, ver­lan­gen sie vernünftige politische Rahmenbe­dingun­gen für eine ökologische, soziale und ethisch vertretbare Landwirt­schaft. Deshalb ist es der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND so wichtig, mit dem Fleischatlas 2018 über die negativen Auswirkungen der Fleischproduktion zu informieren und Alternativen aufzuzeigen.

Wir müssen raus aus der Massentierhaltung!

Den neuen Fleischatlas 2018 erhalten Sie beim BUND  www.bund.net

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/fleischatlas-2018/

 

 

Emsdetten,   Januar 2018

BUND, Kreisgruppe Steinfurt

 

Das Emsdettener Venn – eine Vortragsreihe mit Ludwig Klasing

Für Ihren Terminkalender am 22.02.2018 und 08.03.2018:

 

Ludwig Klasing zeigt im Rahmen seiner Vortragsreihe mit der VHS am

22. Februar 2018, um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Emsdetten

Flora und Fauna im Emsdettener Venn – Mit offenen Augen durch das Naturschutzgebiet –

Info: Das 325 ha große Emsdettener Venn befindet sich im Westen von Emsdetten und wurde 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt.
Hierbei handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores.
Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Aufnahmen zu bewundern. Viele der kleinen Kostbarkeiten werden beim normalen Durchwandern des Venns oftmals gar nicht wahrgenommen. Was neben Rehen, Hasen und Fasanen noch alles zu bestaunen ist, wird Sie überraschen.
Ludwig Klasing bringt eindrucksvolle Fotos mit interessanten und informativen Inhalten in Verbindung, die bewirken, dass Sie beim nächsten Besuch das Emsdettener Venn mit ganz anderen Augen erleben.

VHS-Emsdetten, in Zusammenarbeit mit dem NABU und dem BUND

Eintritt ist frei,  Anmeldeschluss: 15.02.2018 bei der VHS: www.vhs-egs.de

 

 

Ludwig Klasing zeigt im Rahmen seiner Vortragsreihe mit der VHS am

08. März 2018, um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Emsdetten

Vielfalt und Faszination der Insekten und Spinnen

 

Vennlibelle

Vennlibelle im Emsdettener Venn

Info: Nicht nur seltene Pflanzen und Vögel finden Schutz im Emsdettener Venn, sondern auch Insekten und Spinnen. Bei dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die größeren und kleineren biologischen Juwelen in farbenprächtigen Nahaufnahmen zu bewundern.
Was Spinnen alles leisten: Sie erbeuten in Deutschland jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen Insekten. Gäbe es keine Spinnen, dann wäre der Boden 20 cm hoch mit lebenden Insekten bedeckt. Darum: Keine Angst vor Spinnen!

Ludwig Klasing bringt eindrucksvolle Fotos mit interessanten und informativen Inhalten in Verbindung, die bewirken, dass Sie beim nächsten Besuch das Emsdettener Venn mit ganz anderen Augen erleben.

VHS-Emsdetten in Zusammenarbeit mit dem NABU und dem BUND

Eintritt ist frei,  Anmeldeschluss: 01.03.2018 bei der VHS:  www.vhs-egs.de

„Wir haben es satt!“-Demo in Berlin am 20. Januar 2018

Am 20. Januar lädt die Bundesregierung zur weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ Landwirtschaftsminister*innen aus der ganzen Welt nach Berlin ein.

Noch im Amt steht die alte/neue Regierung im Licht der Weltöffentlichkeit. Und ein noch-Minister macht was er will!

Da ist es der perfekte Moment für die „Wir haben es satt!“-Demonstration: Während drinnen bei der Agrarministerkonferenz über Essen und Landwirtschaft entschieden wird, wird draußen Druck für die globale Agrar- und Ernährungswende und für fairen Handel gemacht.

Vier weitere verschenkte Jahre kann sich Deutschland nicht leisten. Dringender denn je braucht es eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an.

Deswegen muss die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen.

Kommen Sie mit

und schlagen Alarm

bei der Demo in Berlin!

 

 

 

 

 

und hier noch ein Gastbeitrag zum Thema Landwirtschaft:

Infos von der Sonnenseite, der ökologischen Kommunikation von Franz Alt:

04.01.2018
Gülle stoppen, Wasser schützen
Deutschland hat ein schweres Gülleproblem. Jetzt schlägt die Wasserwirtschaft Alarm und verlangt, die Milliarden-Subventionen für die großindustrielle Agrarwirtschaft zu stoppen.

Am 20. Januar wird außerdem in Berlin für eine andere Landwirtschaftspolitik demonstriert. Weiterlesen »

 

 

 

Entkusselungsaktionen im Emsdettener Venn

NABU Einsatz im Emsdettenr Venn zur Entkusselung des Moores –  die nächsten Termine:

Samstag, 16. Dezember 2017

Samstag, 27. Januar 2018

Samstag, 24. Februar 2018

Treffen um 8:30 Uhr am Aussichtsturm

Emsdetten.

Das Wetter spielt eigentlich keine Rolle, um sich wieder im Venn zu engagieren, der Natur zu helfen und die aufgeschlagenen Faulbäume und Birkensprößlinge aus dem Moorgebiet zu entfernen.

die Aktiven des NABU

Die aktiven Naturschützer und ehrenamtlichen Naturfreunde des NABU wollen an den Samstagen – vormittags – wieder dieser wichtigen Arbeit des Entkusselns nachgehen und laden auch alle anderen Naturfreunde ein, sich auch spontan an der Moorpflege zu beteiligen.

Jeder Naturfreund, der sich auch mal spontan bei der Moorpflege engagieren will, ist zu dieser Aktion herzlich eingeladen.

Michael Wolters, Vorsitzender des NABU Kreisverband Steinfurt freut sich, dass die neuen „Bigbags“, von der Firma EMPAC gestiftet, zu ihrem ersten Einsatz kommen. „Mit gutem Werkzeug macht die Arbeit im Kreise der Naturschützer besonders viel Spaß“, lobt er das materielle Engagement der Emsdettener Firma für den Naturschutz.

Dass die regelmäßigen Entkusselungsaktionen das Gesicht des Venns positiv verändert haben, ist kein Geheimnis. Die „Vennfüchse“, die Gruppe der aktiven Moorschützer des NABU um Ludwig Klasing arbeiten in den Herbst- und Wintermonaten regelmäßig im Venn. Diese 10 Männer freuen sich, dass ihre Arbeit durch die samstäglichen Entkusselungsaktionen deutlich unterstützt wird.

Die Vennfüchse und alle anderen Aktiven treffen sich an den Samstagen um 8:30 Uhr am Aussichtsturm im Emsdettener Venn. Mitzubringen sind lediglich: Stiefel, wetterfeste Kleidung und gute Laune!.

Anmeldungen nimmt Ludwig Klasing unter der Telefonnummer 02572 4188 gern entgegen.

Besuchen Sie uns im Internet:

www.emsdettener-venn.de

 

 

Emsdetten im Dezember 2017

Konsumkritischer Stadtrundgang

„Kommen Sie mit!“

zu unseren Konsumkritischen Stadtrundgänge in Emsdetten

am Freitag, den 8. Dezember von 17-18.30 Uhr

und am Samstag, den 9. Dezember von 15-16.30 Uhr!     

Gehen Sie doch mit!

Treffpunkt ist jeweils der Eingang der Stadtbibliothek.

Ein Rundgang der besonderen Art mit der Eine Welt Promotorin Beate Steffens von der Aktion Humane Welt e.V.

Statt Kirchen und Museen führt dieser Rundgang an Orte des täglichen Konsums. Dabei gehen wir u.a. der Frage nach, welche Auswirkungen unser Konsumverhalten auf die Menschen und die Umwelt im globalen Süden hat.

Brauchen wir all die Güter, die wir konsumieren? Macht Konsum glücklich? Oder ist manchmal auch weniger mehr? Qualität statt Quantität? Gibt es gute Alternativen oder ist verantwortungsvoller Konsum immer gleich eine „Spaßbremse“? Diesen und anderen Fragen wollen wir mit verschiedenen Methoden nachgehen am Beispiel von Plastik, Kosmetik und dem Fairen Handel. Ausklingen soll der Rundgang auf dem Sternschnuppenmarkt.

Kommen Sie mit auf diesem kleinen Exkurs.

Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Eine Welt Kreis Emsdetten in Kooperation mit der Aktion Humane Welt e.V., der Stadtbibliothek und dem BUND

 

Emsdetten, im November 2017

„Wolfsfährten“ Autorenlesung

Andreas Beerlage, Autor  des Buches „Wolfsfährten“, war am Mittwoch 22. November 2017 zu Besuch in der Emsdettener Stadtbibliothek. Lesen Sie hier den Bericht vom Abend:

„Wolfsfährten. Alles über die Rückkehr der

grauen Jäger“

Andreas Beerlage ließt

EMSDETTEN.    „Der Wolf ist zurück in Deutschland. Der Zauber, der um ihn gemacht wird, sollte verfliegen und es sollte Normalität einkehren, kein Hass gegen ihn und keine falsche Verehrung für ihn. Das wäre das Beste was Wolf und Mensch passierten kann“, so der Herzenswunsch, den der Autor Andreas Beerlage seinem Publikum in seinem Schlussplädoyer mit auf den Weg für die Zukunft des Wolfes gibt.

„Die aktuelle Diskussion der Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland läuft schief, das Für und Wider wird zu sehr polarisierend geführt“, stellte der Autor fest, der auch für den Stern, Geo und die Zeit arbeitet. Auf der einen Seite verstellen alte Ängste und Mythen den Blick, aber auch die Faszination vieler Naturschützer für dieses Wildtier sei nicht zielführend, sie müssen einer nüchternen, pragmatischen Haltung gegenüber den Wölfen weichen.

2015 hatte der Autor Andreas Beerlage eine Reportage mit einem Hintergrundbericht über den Wolf in der Illustrierte Stern veröffentlicht. Doch das Thema ließ ihn nicht los, denn eine sachliche Diskussion in der Bevölkerung konnte er nicht erkennen. „Es wird zu viel schwarz oder weiß gemalt“, wie er bedauerte. Man müsse sich dem überhitzten Thema unvoreingenommen nähern. Er recherchierte weiter, sprach mit vielen Wolfsexperten, Jägern und Naturschützern und daraus entstand sein Buch „Wolfsfährten“, mit dem er zu einer Versachlichung des Themas beitragen will.

Und so waren die Passagen, die er an diesem Abend aus seinem Buch dem Publikum vortrug spannend und im Detail äußerst lehrreich.Was hatte den Wolf während der Industrialisierung Deutschlands von hier vertrieben und wieso kommt er zurück? Sehr differenziert ging er auf das Wesen der Tiere ein. Jäger und Gejagte, immer kreuzten sich die Wege von Mensch und Wolf.

Die lebhafte Diskussion mit seinem Publikum feuerte er immer neu mit interessanten Fakten aus seinen Wolfsrecherchen an. So sei das Familienleben im Wolfsrudel ein gut funktionierendes Betriebsmodell, das auch für jedes soziale Unternehmen gut taugen würde. Der Wolf braucht einen Platz, wohin er sich mit seinem Rudel zurück ziehen kann. Vergleichbar mit dem Fuchs sei der Wolf ein ganz normales Wildtier in der Natur, das von der Veranlagung ein Jäger sei, das dürfe man bei einer Begegnung nicht vergessen.

Friedel Hesseling

Emsdetten 22. November 2017

Bericht veröffentlicht in der EV – Emsdetten Volkszeitung am 24.11.2017

weitere Infos:

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Flughafengelände Dreierwalde muss Naturerbe werden

 

Der ehemalige Militärflughafen Hörste-Dreierwalde wurde aus der militärischen Nutzung entlassen. Im Rahmen der Konversion will die Stadt Hörstel wertvollen Flächen kaufen und zu Gewerbeflächen umnutzen.

Die Umweltverbände im Kreis Steinfurt BUND / NABU und ANTL fordern unisono die Umwidmung  des gesamten ehemaligen JABO-Flughafen Geländes in Hopsten-Dreierwalde als NATURERBE
statt durch Flächen-Kauf durch die Gemeinde Hörstel für potentielle Gewerbeansiedlungen diesen einzigartigen Lebensraum zu zerstören.

lesen Sie hier den Pressebericht aus der IVZ – Ibbenbürener Volkszeitung vom 15. November 2017:

Neues Dokument 15-11-2017_1

 

weitere Infos dazu aus Naturschutzsicht:

Der ehemalige Flugplatz und die direkt angrenzenden Flächen sind ein landesweit ein bedeutsames Rastgebiet für den Kiebitz. Die 180 Kiebitz Paare brüten in den vergangenen Jahren auf den nassen Ackerflächen im weiteren Umfeld des Flugplatzes.

Für die Feldlerche (mind. 80 Brutpaar) ist der Flugplatz aber ein bedeutendes Brutgebiet. Außerdem leben im Offenlandbereich des Flugplatzes zahlreiche weitere stark bedrohte Arten u.a. Großer Brachvogel, Neuntöter, Rebhuhn, Schwarzkehlchen und Wachtel. Im halboffenen Teilbereich leben zahlreiche Baumpieperpaare und darüber hinaus die folgenden Brutvogelarten: Gartenrotschwanz, Heidelerche, Kuckuck, Nachtigall, Pirol, Rohrweihe, Turteltaube, Uhu und Waldohreule.

Im sogenannten Hammerla-Gutachten sind Ergebnisse unserer Erfassungen (aus 2009) der Arten Kiebitz und Großer Brachvogel aufgenommen worden. Die neueren Daten zur Brutverbreitung der Feldlerche, des Baumpiepers und weiterer Arten (s.o.) fehlen jedoch. Bereits 2009 hat die BS auf die enorme naturschutzfachliche Bedeutung des Flugplatzgeländes hingewiesen.

 

15. November 2017

Mit offenen Augen durchs Emsdettener Venn

Ludwig Klasing 

ein aktiver Vorkämpfer für den Erhalt und die Renaturierung des Emsdettener Venns

gemeinsam mit den Vennfüchsen arbeitet er gern in der freien Natur

und seine Vorträge, verbunden mit der Präsentation seiner zahlosen Bilder aus dem Venn, begeistern immer aufs neue.

 

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