Großes Fest
im Naturzoo Rheine:
Den Schnabel aufreißen
RHEINE
Im Naturzoo war am Sonntag, den 04. Juli 2010 viel los.
Neben der Aktion "Das große Klappern", die junge Menschen für den Naturschutz gewinnen sollte, wurde auch "111 Jahre NABU" gefeiert.
Kräftig klappern für die Belange des Naturschutzes, das können sie, die NAJU-Kinder des Kreisverbandes Steinfurt. Von ihrem Vorbild "Rudi-Rotbein" haben sie früh gelernt, den Schnabel aufzureißen, wenn in der Natur etwas schief läuft
" Die Natur ruft. Wir sind die Antwort!" - dieses Motto stand im Vordergrund der großen Gemeinschaftsaktion "Das große Klappern" im Naturzoo in Rheine.
Es war eine gute Idee, die lokale Geburtstagsfeier "111 Jahre NABU" mit der Naturoo-Aktion "Das große Klappern" zusammenzulegen - schließlich ist der Storch das Wappentier des Naturschutzverbandes Deutschland (NABU) und "Rudi-Rotbein" das Vorbild der Kleinsten in der Naturschutzjugend (NAJU). Abgesehen davon, ziehen Veranstaltungen im Naturzoo auch immer viele Besucher an - so auch an diesem Sonntag. Es war ein Kommen und Gehen an diesem sonnigen Nachmittag.
Kinder und Jugendliche für Naturschutz begeistern
Im Mittelpunkt standen aber die Kinder und Jugendlichen, die auf spielerische Weise für die heimische Natur begeistert werden sollten. Viele ehrenamtliche Helfer waren dafür vor Ort. Immer wieder umlagert war das Glücksrad mit Monika Hölscher. Hier war das Wissen über die Pflanzen und Tierwelt gefragt. Familie Heinze aus Veldhausen kam gleich im Viererpack und nahm die kleinen Preise, vom Lakritz-Frosch bis zum Tier-Lesezeichen gern mit nach Hause.
Andrea Oberheim - Co-Organisatorin der Veranstaltung - hatte auch schon eine Schar Kinder um sich versammelt, die beim Storchen-Quiz ihr Wissen um Meister Adebar unter Beweis stellen konnten. Ein Ergebnis: An den Klapperstorch glaubt von den Kindern keines mehr. Natürlich gab es kleine Preise zu gewinnen. Das spornte die Kinder besonders an.
Malen und Frosch-Origami
Während die kleineren Kinder am Stand bei Monika Hölscher aus Steinfurt Storch- und Froschmotive ausmalen durften, halfen Carla Christ, Thomas Baans und Birgit Bringemeier den etwas älteren Besuchern beim Frosch-Origami. Schließlich muss ja reichlich Futter für die vielen hungrigen Störche her. Gar nicht so einfach, stellte Marita Wild aus Bawinkel fest - aber wenn man erst einmal den "Knick" raus hatte, ging es ruck zuck. Und innerhalb von fünf Minuten zeigte sie den NAJU-Mitarbeitern wie ein Springfrosch über den Tisch hüpft.
Besonders umringt von den staunenden Kindern war indes "Rudi Rotbein" - extra aus Berlin angereist. Er stellte sich dabei selbstverständlich gerne für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung. In der Zooschule las die Rheinenserin Vera Trachmann aus ihrem neuen Buch "Klappi-Klapperstorch" vor und signierte jedes verkaufte Buch - einschließlich einer persönlichen Widmung.
Spaß gehabt und etwas gelernt
Jugendreferentin Christiane de Jong ist sich am späten Abend sicher: "Die Kinder haben an diesem wunderschönen Tag nicht nur viel Spaß gehabt, sondern auch einiges über die heimische Natur gelernt speziell über das Leben unserer heimischen Störche.
im Juli 2010
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