Leserbrief
Zur TED-Umfrage in der Emsdettener Volkszeitung eine Anmerkung:
Der Leser hat doch so nur die Wahl zwischen den beiden Extremstandpunkten:
1. Naturschutz ist zwar wichtig, aber der Mensch sollte alles miterleben und betreten dürfen,
2. Spaziergänger raus aus der Aue. Hier geht es nur um Naturschutz
Klar, dass sich bei einer solchen Fragestellung eine deutliche Mehrheit für die „Spaziergänger“ ergibt. Richtig wäre es, wenn man eine dritte Wahlmöglichkeit angeboten hätte. Etwa so:
„Naturschutz und Naherholung sind wichtig. Beides ist zu fordern. Das klappt doch woanders auch.“
Genau um diese Variante geht es doch bei all den Gesprächen und Terminen, die im Moment hier laufen. Und alle Beteiligten – von der Bezirksregierung Münster bis zu den Anliegern und den örtliche Naturschützern – bemühen sich doch im Moment, diese „Quadratur des Kreises“ hinzukriegen bzw. zu bewältigen.
Mit einseitiger Polemik (Openair- Zoo) kommen wir hier nicht weiter. Sachlichkeit ist zu fordern. Beides ist ernst zu nehmen: die überregionalen Forderungen, die an das bedeutende FFH-Gebiet Emsaue gestellt werden und die lokalen Wünsche bzw. Forderungen der Anlieger.
Richtig ist, dass der Stadt diese Flächen zwar gehören, aber sie kann nur in enger Abstimmung mit den übergeordneten Behörden (EU, Bezirksregierung, Kreis Steinfurt) Entscheidungen treffen.
11. Oktober 2009
Heinz Rinsche
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