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20. Juli 2009

unsere Meinung

 

 

 

Thema: Flughafen Münster/Osnabrück

 

Der BUND -Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.- als Mitglied im Netzwerk der Umwelt-verbände und der BürgerInitiative gegen den Ausbau des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) begrüßt das Urteil des BVG in Leipzig vom 09. Juli 2009.

Seit Jahren mahnt der BUND ein Umsteuern in der Verkehrspolitik an, hin zum nachhaltigen Wirtschaften und Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Der Flugverkehr ist die umweltschädlichste Art der Mobilität. Wie lange wollen wir uns eine Ausweitung des Flugverkehrs in anbetracht des Klimawandels noch leisten und dies nur auf Grundlage von politischen Ambitionen und vordergründigen Bedarfsermittlungen?

Wir bedauern, dass auch diesmal in der Urteilsbegründung eine ausgewogene Gewichtung der Argumente nicht statt gefunden hat. Das Projekt „FMO-Flughafenausbau“ wird vom Gericht nur aufgrund der unzureichenden Wirtschaftlichkeitsprognosen abgelehnt.

Einen Bedarf für den Ausbau dieses Flughafens gibt es nicht, was die Zahlen der letzten Jahre ausdrücklich beweisen; - auch wohlgesonnene Prognosen werden dies nicht belegen können. Selbst der unsinnige Ausbau eines 3. Autobahnzubringers, durch Steuermittel finanziert, wird keinen zusätzlichen Passagier zum FMO führen. Denn auch dies ist ausschließlich ein Prestige-Vorhaben – ohne jedweden rationalen Grund.

Die Argumente des Naturschutzes spielten dabei ohnehin keine wesentliche Rolle. Die Belange des Natur- und Umweltschutzes seien in der Landschaftsplanung ausreichend berücksichtigt worden, so die Begründung.

Der BUND mahnt die Nachhaltigkeit des wirtschaftlichen Denkens an.

Der hohe Landschaftsverbrauchs durch den seinerzeit geplanten Ausbau des FMO, einhergehend mit der Zerstörung des FFH-Gebietes kann nicht ausreichend gerechtfertigt werden, denn die Regenerationsfähigkeit und Belastbarkeit unserer Naturräume ist begrenzt.

Der BUND bedauert, dass in der Urteilsbegründung nicht vorrangig die Gründe des fehlenden Nachweises eines generationsgerechten nachhaltigen Wirtschaftens des FMO ausschlaggebend waren.

Zudem bedauern wir, dass nun auch in der weiteren Berichterstattung in sämtlichen Medien mehrheitlich den Betreibern und Befürwortern des Ausbaus ein großer Raum der Meinungsmache eingeräumt wird und wieder die Argumente des Umwelt- und Naturschutzes eher nur beiläufig Thema sind.

Der BUND fordert, dass der weitere Ausbau des Flughafens FMO jetzt ad acta gelegt wird.

 

Emsdetten/Steinfurt, 20. Juli 2009

 

Der Landschaftsbeitrat des Kreises Steinfurt hat den Ausbau des FMO abgelehnt.

 

Am 09 Juli 2009 wurde vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in dieser Sache die Verhandlung zum Revisionsverfahren geführt.

 

In diesem Zusammenhang unterstreicht der BUND seine Ablehnung zum Ausbau

des Flughafens Münster/Osnabrück und unterstützt das Klageverfahren des NABU


Der weitere Ausbau des Flughafens FMO ist eine Fehlplanung,

da.....

lesen Sie unsere Meinung: * Pressemitteilung des BUND im Juni FMO
 
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