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Baumschutz

Eine wilde Diskussion jagt derzeit durch unseren Wald.

 

Und zwar geht es um Baumschutz;

um Rodungsmaßnahmen im Venn;

um das Verschwinden von wertvollem Baumbestand in der Stadt und auch in den Außenbereichen.

 

Wie sollen wir mit diesen als Naturschützer umgehen?

 

Diskutieren Sie mit uns!

 

Da sind die Forstwirte, die vor allem zu dieser Jahreszeit hingehen, Bäume zu ernten. Um das Einkommen zu sichern, werden überall nach Gut dünken die prächtigsten Bäume gefällt. An Wegesrändern, wo sie bisher den Wanderern und Naturfreunden besonders gefielen, klaffen jetzt Lücken.

 

Der umweltfreundliche Verbraucher, er heizt mit Pellets und Kaminholz, kauft bevorzugt Möbel aus Kiefer und Eiche oder Buche glasiert. Auch die Möbel- und Bauindustrie benötigt Holz.

- keine Frage-.

 

Da sind die Landwirte, die sich um den höchstmöglichen Ertrag ihrer Krume mühen.

An den Feldrändern stören die Bäume. Sie kommen dort mit den Landmaschinen in Konflikt, stören mit dem Wurzelwerk, graben das Wasser ab, werfen Schatten irgendwohin. Die Betriebswirtschaftlichkeit fordert, dass jedes Quadrat mit ertragreichem Mais bewirtschaftet und abgeerntet werden muss. .

Hoffentlich steht nicht dort zufällig der ein oder andere Baum oder eine alte oder neue Allee.

 

Da sind die amtlichen Bedenkenträger, die jegliches Altholz aus Kronen und Hecken entfernen möchten, damit kein Wanderer zu Schaden käme. So verwandelten sie z.B. das Naturdenkmal der ehemals „Drei Dicke Buchen“ zu Totholz.

Leidtragend sind hier unsere Fledermäuse, Spechte, Käfer u.s.w. die nun ihr geliebtes Totholz vermissen müssen.

 

Da ist die klassische Wallhecke, die bisweilen auf den Stock gesetzt werden muss, um der Artenvielfalt Heimat zu gewähren. Man sollte dies abschnittsweise tun, um einem ökologischen Gleichgewicht entgegenzukommen.

 

Da sind die Landschaftsgärtner, die Wallhecken anlegen bzw. unterhalten wollen um optisch was schönes zu gestalten. Jeder Baum zuviel, mag er noch so schön gewachsen sein, fällt ihrem Zirkel zum Opfer.

 

Da ist der Klimaschutz, für den jeder Baum an Wichtigkeit gewinnt. Der rechte Baum in die Stadt und der Wald gesund und munter, damit kann Mensch und Tier der Zukunft entgegen sehen.

 

Da sind dann noch wir, vom Naturschutz.

wir meinen: der Mensch solle Alles etwas gelassener angehen und der Natur mehr Freiraum geben.

 

Und dann sind dann noch ….

 

Zugegeben, das Thema ist ziemlich komplex!

 

und…….was meinen Sie dazu….

 

Geben wir der Natur mehr Raum zurück!

 

Emsdetten, im Januar 2009

 
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