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| Ein Händedruck zum Schluss |
Der Kommentar
Hat geklappt, prima!
Denn es war gewiss keine Selbstverständlichkeit, dass der Umweltminister des Landes NRW und der zuständige Regierungspräsident aus Münster sich an einem Freitagnachmittag 2 Stunden Zeit für diesen „Emsspaziergang“ nahmen.
Die relativ guten Beziehungen des NRW- Nabu-Vorsitzenden (Josef Tumbrinck) werden es wohl gewesen sein, dass die Herren Uhlenberg und Paziorek sich hier vor Ort ein Stück Ems mal näher angesehen haben.
Denn hier gibt es die Ems gleich 2-mal: einmal die zum Abwasserkanal degradierte, tief eingegrabene Rinne aus den 30 er Jahren, daneben aber der 2 km lange Altarm: Bilderbuch-Ems.
Klar, was hier zu tun ist! Dieser Altarm soll wieder an die fließende Ems angebunden werden. Mit über 900 Unterschriften wollten die Naturschützer Dampf machen. Doch das war kaum erforderlich.
Der hohe Besuch kam, sah und entschied: Hier wird die Ems wieder krumm gemacht!
Allerdings - nur im Einvernehmen mit allen Betroffenen. Auch der Hochwasserschutz muss gewährleistet sein.
Die mitgereisten Fachleute aus Düsseldorf und Münster nickten: Das geht. Außerdem hat man das an anderen Stellen schon „geübt“
Bleibt die Frage, wann es denn losgeht?
Etwas Geduld müssen die Emsschützer schon haben. Denn zunächst müssen die hier so komplexen Eigentumsverhältnisse geregelt werden, dann das Planfeststellungsverfahren.
Also 3 bis 4 Jahre!
Kein Problem! Seit Jahrtausenden windet sich dieser einzigartige Sandfluss Ems durch unsere Landschaft, Lebensader für Mensch und Natur.
Minister und Regierungspräsident waren sich einig: Solch ein großes Naturschutzprojekt braucht Zeit.
Was soll's.
Wichtig ist doch nur, dass jetzt endlich grünes Licht gegeben wurde.
Emsdetten. 05.09.2008
Heinz Rinsche
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