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| Auf dem Weg ins Jahr 2007 |
Im Namen von BUND und NABU wünschen wir Allen alles Gute für 2007.
Und weiterhin...
Verbunden mit der Frage: fahren wir (Menschen) ihn (unseren Planeten) vor die Wand?
Ich freue mich, wenn ich höre, dass die führenden 5 Energieversorgungsunternehmen Deutschlands exorbitante Gewinne machen mit Strom, Gas und Wasserversorgung und diese Gewinne dafür Verwendung finden, dass sie und wir zukünftig unabhängig werden vom Atomstrom und Abschied nehmen können von fossilen Brennstoffen, die die Atmosphäre mit CO² belasten. EON und CO investieren nämlich diese Gewinne in den massiven Ausbau des europäischen Verbundnetzes und gleichzeitig in den Neubau von Solarkraftwerke im Süden Europas. Die Milliarden-Investitionen sind erforderlich um die Forschungen in neue hoch effiziente Supraleitungen abschließen zu können und um auch die Solartankstellen effizienter werden zu lassen. Im verbunden Europa übernehmen die Südeuropäer die Produktion von nachhaltigen belastungsfreien Energien. Wir revanchieren uns dafür mit ....
Utopie, ich bin mir nicht sicher, ob diese Geschichte so stimmt, daher fange ich noch mal neu an meine Freude wegen der Entwicklung auf einem anderen Gebiet kund zu tun:
Aufgrund des Klimawandels haben die Politiker endlich begriffen, dass Politik und Wirtschaft neue Wege gehen müssen, um Wirksames zu erreichen, das sofort wirkt. Daher hat das Bundesumweltministerium unter Gabriel zusammen mit dem Verkehrsministerium und unter der hoch geschätzten ehemaligen Umweltministerin –heute Bundeskanzlerin- Frau Dr. Angela Merkel ein Sofortprogramm beschlossen, dass beinhaltet, dass der Auto- und LKW Verkehr sofort um mind. 60% eingeschränkt wird und dies mit voller Unterstützung der Industrie. Auf der einen Seite werden nur noch 100% umweltfreundliche Fahrzeuge zugelassen, auf der anderen Seite wird die 3.Spur der Autobahnen für den S-Bahn und Cargo-Verkehr mit dem neuen Bahn-Shuttle-System umgerüstet. Schon bald soll hier der Container- und Personenschnell- verkehr reibungslos und zuverlässig ablaufen. Das Autobahnnetz verknüpft die Republik besser als es die alten Bahntrassen können, schließlich waren die Investitionen in der Vergangenheit etwas falsche Wege gegangen. Aber die Industrie hat die Fehler der Vergangenheit (massiver Autobahnausbau) nun als Change für ein europaweites fortschrittliches zukunftsfähiges Transportverbundsystem erkannt. Dieser Verbund garantiert eine nachhaltige Energieausnutzung, wenig Verschleiß und schnelle Distribution von Gütern und auch Menschen, europaweit. Seit über 20 Jahren forschte hierzu die Universität Bremen in der Optimierung der Netzwerktechnik unter umweltrelevanten Gesichtspunkten, die die Nachhaltigkeit sichern. Die Firmen Porsche, Mercedes LKW und DB-Cargo unterstützen die Forschungen der Bremer Uni, und man freut sich nun umso mehr, dass es nun hierfür den Nobelpreis geben soll....
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob meine Geschichte heute schon so oder erst morgen stimmt, aber ich weiß, dass wir vor allem im Rückbau von Flüssen Fortschritte machen.
Wir sind stolz darauf, dass die Ems nunmehr wieder an den Mühlenbach angeschlossen wurde, wie auch die Renaturierung des Venns, der Feuchtwiesen und der Emsauenen vorbildlich laufen. Dafür gibt es dann bald auch eine Westumgehung, damit wir noch mehr Auto auf den Straßen unterbringen können.
Oder...
immermehr Emsdettener schaffen sich Pelletsöfen an und glauben damit dem Klima zu helfen oder ihrem Geldbeutel, dafür gibt es dann Flugreisen in alle Welt schon ab Greven FMO für € 25,00.
Oder...
die Industrie weiß, dass wir keinen Gen-Mais wollen! Die EU will zwar beschließen, dass auch Bioprodukte Genverunreinigungen haben dürfen, aber die Bio Verbraucher werden dagegen demonstrieren wollen.
Oder...
wir schützen die Tiere, haben eine schönen Zoo in Rheine, aber sind machlos gegen die Überfischung der Nordsee, die Hering und Kabeljau den Lebensraum nehmen.
Wo bleiben die Erfolge?
Auch wenn ich mir heute viele Fragen stellen muss und meine vielen Gedanken nicht alle so schon heute stimmen, denke ich, dass wir doch heute den Weg dahin eben sollten. Umweltpolitik geht uns alle an, 2007 und auch darüber hinaus, fangen wir in Detten doch damit an!
Eine Glosse?
Friedel Hesseling
im Dezember 2006
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