|
Mit Sicherheit nicht, denn diesen kleinen Schmetterling gibt es bei uns in NRW gar nicht. Und keiner würde dieses unscheinbare kleine Insekt groß beachten, wenn nicht deren Larven einen ganz speziellen Appetit auf eine ganz bestimmte Pflanze hätten: Mais!
Da schrillen aber die Alarmglocken: Mais in Gefahr!
Doch keine Angst, die Gentechniker haben schon eine Antwort darauf. Da wird mal eben Erbgut eines bestimmten Bakteriums in Maiszellen implantiert und schon vergeht dem Maiszünsler der Appetit. Tolle Sache, könnte man meinen.
Doch Vorsicht, nicht nur diesem Insekt geht es an den Kragen, sondern auch den attraktiven Kollegen wie Admiral oder Tagpfauenauge. Wer weiß das schon? Keiner kann heute mit Sicherheit etwas ausschließen. Ja, und deswegen probiert man es einfach mal aus. Inzwischen in der freien Feldflur, z.B. in Greven, in der Nähe des Franz-Felix-Sees, am Hegemanns Damm. Die sonntägliche Begehung war keine "Demo", sondern eher ein friedlich-freundlicher Spaziergang.
Mit klaren Aussagen: Der genmanipulierte Mais inmitten unserer Feldflur ist nicht nur unerwünscht und überflüssig, sondern gefährlich," lebens"-gefährlich. Keine Versicherung ist bereit, diese riskanten Manöver in irgendeiner Form abzusichern.
Warum macht man es trotzdem, fragt man sich? Klare Antwort: Weil einige wenige mit diesen Machenschaften unheimlich viel Geld verdienen. Und die gehen über Leichen.
Ein Verlierer steht jedenfalls jetzt schon fest: unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Nur einige wenige Agrarfabriken werden überleben. Das aber will doch niemand hier, deswegen sollten wir ganz anders "auf den Putz hauen" und uns das nicht gefallen lassen. Nicht nur 5 Trecker und etwa 60 -Fußgänger sollten ihre Meinung laut kundtun, wie am Sonntag in Greven, sondern Tausende. Gentechnik? Nein danke! |