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Das Gelände rund um den Tümpel auf Hof Deitmar wird zum Ort für Naturerlebnisse umgestaltet.

 

 

Gedanken und Pläne zur Bepflanzung rund um den Anfang Mai 2006 vergrößerten Tümpel im Park auf Hof Deitmar

Anfang Dezember 2006 fand eine Vorbesprechung zur Bepflanzung, die im Frühjahr 2007 am Tümpel auf Hof Deitmar zusammen mit der NABU – BUND Jugendgruppe und der Stadt geplant ist, statt. Es trafen sich dazu die Stadtplanerin Frau Wagner, der Umweltbeauftragten Herrn Verheyen, Herrn Wotering, der für die Bepflanzung im Park zuständig ist und Christiane de Jong von der Umweltschutzgruppe. Nach einer Ortbegehung vor Ort wurde beschlossen, dass die NABU – BUND Jugendgruppe mit Hilfe der Stadt die Bepflanzung im Frühjahr vornimmt. Einen Pflanzplan dazu hat die Naturschutzgruppe ausgearbeitet und der Stadtplanerin übergeben.

Das Gelände rund um den Tümpel auf Hof Deitmar wird zum Ort für Naturerlebnisse umgestaltet.

Naturerlebnisse, bei denen sich Kinder mit den Pflanzen und Tieren ihrer heimatlichen Mitwelt intensiv auseinander setzen und deren Naturphänomene mit allen Sinnen lebendig aufnehmen und begreifen können, sind ein grundlegendes Fundament für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung.

Emotionale Beziehung zur heimatlichen Natur entwickeln

Die Lebenswelt unserer Kinder ist heute – im Gegensatz zu unserer eigen Kindheit – recht arm an unmittelbaren und ungelenkten Naturerlebnissen. Welches Kind hat denn heute noch die Möglichkeit, Rindenschiffchen im Bach schwimmen zu lassen, „ Lager im Wald zu bauen oder in einer blühenden Wiese zu liegen und Heupferdchen zu fangen….?

In dem Maße, in dem sich Kinder durch viele kleine Erlebnisse die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Pflanzen und Tieren, die ökologischen Verflechtungen der heimatlichen Naturerlebnissräume begreifen lernen, beginnen sie „ Wurzeln zu schlagen“ und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

Unsere Außenanlagen können und sollen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder eine emotionale Beziehung zu ihrer heimatlichen Natur entwickeln. Diese Beziehung wächst aus vielen kleinen Erlebnissen mit den Pflanzen und Tieren der heimatlichen Natur. Für die Bepflanzung rund um den Tümpel und in der ganzen Parkanlage hätte dies Konsequenzen: Hierfür können nur solche Gehölze , Stauden und Saatgut ausgewählt werden, die auch in der heimatlichen Flur vorkommen oder vorkamen.

„ Ein derartiger Park wird – wie eine bunte und lebendige Einladungskarte – innerhalb weniger Monate zum Tummelplatz für unzählige Insekten, Vögel und Kleinsäugetiere. Und er wird zum anregenden Naturerlebnis für Kinder und sicher auch für Erwachsenen.“

Die NABU-BUND Naturschutzgruppe in Emsdetten würde sich daher wünschen, dass der Park Hof Deitmar ein Ort für Naturerlebnisse wird !

 

Chistiane de Jong

Emsdetten, im Dezember 2006

 

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